Montag, 11. Dezember 2017


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Deutsche 7er-Rugbymänner bei Premiere der DHL Oktoberfest 7s starke Fünfte

Siege gegen FRA und ARG an Tag 2 / Überzeugende Erstausgabe des Turniers

Hannover, (lifePR) - Die deutschen 7er-Rugbymänner haben bei der Premiere der DHL Oktoberfest 7s im Münchner Olympiastadion in der Endabrechnung einen ganz starken fünften Platz belegt. Nach der Niederlage im Viertelfinale gegen England (12:26) besann sich das Team um den neuen Bundestrainer Vuyo Zangqa wieder auf seine Stärken und legte in der Platzierungsrunde noch überzeugende Siege gegen die Topteams aus Frankreich (7:5) und Argentinien (19:12) nach. Den Turniersieg in München sicherte sich am Ende Australien, das im Endspiel überraschend deutlich mit 40:7 den Olympiasieger aus Fidschi besiegte.

Trainer Vuyo Zangqa: "Natürlich waren wir nicht glücklich, am Nachmittag das Viertelfinale gegen England verloren zu haben. Aber die Jungs haben ihr Bestes gegeben, zumal wir früh unseren Kapitän verloren haben. Wir haben das aber gut weggesteckt und haben danach noch zwei World-Series-Teams schlagen können. Ich denke, mit diesem zweiten tag können wir sehr zufrieden sein. Wir haben das Turnier auf einem starken fünften Platz abgeschlossen, dabei drei Teams aus der Weltserie geschlagen. Wir können positiv nach vorn schauen mit Blick auf Hongkong im nächsten Jahr und die Qualifikation für die World Series."

DRV-Sportdirektor Manuel Wilhelm: "Ich denke, wir haben in diesem Turnier auch die letzten Zweifler überzeugt, dass diese Mannschaft nah dran ist an der internationalen Spitze. Wir haben hier mehrfach Top-Mannschaften geschlagen. Wir müssen nun noch daran arbeiten, diese Leistungen konstanter abzurufen. Aber das tun die Jungs mit viel Engagement. Der neue Trainer hat hier in der kurzen Zeit bereits tolle Arbeit geleistet."

"Wir sind natürlich superzufrieden mit diesem Turnier", sagte Fabian Heimpel. "Wir haben drei World-Series-Teams schlagen können. Aber genau da wollen wir ja hin, in die World Series. Ich denke, wir haben hier einen guten Anfang gemacht. Ich bin sehr stolz auf das Team, wir haben uns nach der Niederlage im Viertelfinale wahnsinnig gut zurückgekämpft. Das Publikum war der Wahnsinn hier. Wäre toll, wenn wir das in den nächsten Jahren in Deutschland etablieren könnten."

Viertelfinale: Deutschland - England 12:26 (5:14)

Deutschland startete beim zweiten Duell gegen die Engländer furios und gingen nach nicht mal einer gespielten Minute bereits in Führung, nachdem Jarrod Saul und Sam Rainger den Ball im Ankick erobert konnten, den Ball zu Anjo Buckmann auf die linke Seite gebracht hatten, der sich einen Gegner vom Leib hielt und zum Versuch ablegte. Die DRVer machten weiter viel Druck und hatten ein wenig Pech, dass ein Kick auf die rechte Seite einen Tick zu weit geriet, sodass Tim Lichtenberg knapp ins Aus geriet, bevor er den Ball Regel konform ablegen konnte (3.).

England war in den ersten fünf Minuten gar nicht im Spiel, doch als Kapitän Samuel Rainger mit einer Knieverletzung liegen blieb, die für ihn das vorzeitige Turnier-Ende bedeutete, verlor Deutschland seinen Drive und tat sich in der Folge schwer, wieder Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Englands wusste das zu nutzen und holte sich durch zwei erhöhte Versuche von Callum Sirker noch vor der Halbzeitpause die 14:5-Führung.

Nach dem Seitenwechsel sah es zunächst so aus, als hätte sich das DRV-Team wieder gefangen, doch ein Ballverlust in eigentlich guter Position ermöglichte erneut Callum Sirker den Versuch zum 19:5. Deutschland verkürzte zwar in der 11. Minute noch mal, als Leon Hees durchbrach und Fabian Heimpel dessen Versuch zum 12:19 erhöhte, doch direkt im nächsten englischen Angriff fiel die endgültige Entscheidung mit dem vierten Versuch zum 26:12 für die Mannen von der Insel (12.).

Platz 5/8: Deutschland - Frankreich 7:5 (0:0)

In der so genannten Plate-Runde um die Plätze fünf bis acht ging es zunächst gegen das Topteam aus Frankreich. Die Zuschauer sahen eine schnelle und intensive Partie, in der Les Bleus zwar die besseren Ansätze zeigte, aber auch mehr Fehler, während die DRVer vor allem defensiv stark dagegen hielten. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen, doch die ersten sieben Minuten vergingen ohne Punkte.

Es blieb auch nach dem Wiederanpfiff eine enge Partie, in der Deutschland in der 9. Minute die ersten Punkte markierte: Gut Überzahl auf der rechten Seite geschaffen, Fabian Heimpel passte auf Tim Lichtenberg, der nach einem sehenswerten Sidestep den Versuch legte, den Heimpel auch zum 7:0 erhöhte. Bastian Himmer holte sich für Ball rausschlagen eine Zeitstrafe ab, doch die DRV-Auswahl überstand die Unterzahl mit viel Ballbesitz unbeschadet. Doch in der Nachspielzeit gelang den Franzosen doch noch der Versuch. Weil aber der Erhöhungskick sein Ziel nicht fand, blieb der hart erkämpfte Sieg bei den Deutschen.

Platz 5/6: Argentinien - Deutschland 12:19 (5:19)

Gegen Argentinien wollte das deutsche Team einen positiven Turnierabschluss schaffen und zugleich Revanche nehmen für die Niederlage zum Turnierauftakt. Und so trat man auch auf.

Deutschland machte mit hohem Tempo klar das Spiel, ließ die Gauchos kaum an den Ball kommen. Als die Südamerikaner mit ihre ersten nennenswerten Offensivaktion zu den ersten fünf Punkte kamen, hatte das DRV-Team deren bereits 19 verbucht. Bastian Himmer hatte nach mehreren guten Phasen auf Daniel Koch gepasst, der den ersten erhöhten Versuch legte (3.).

Im nächsten Angriff bediente Koch Teamkollege Himmer, der in der äußersten rechten Ecke des Malfelds ablegte. Der Erhöhungskick von Fabian Heimpel klatschte zwar an den rechten Pfosten, doch kurz darauf war es Heimpel selbst, der den dritten Versuch legte und diesmal sicher auf 19:0 erhöhte.

Argentinien kam mit Beginn der zweiten Hälfte besser ins Spiel, vergab mit einem Passfehler in bester Ausgangsposition aber die Chance, früh weiter zu verkürzen. Erst in der 11. Minute hatten die favorisierten Südamerikaner mal eine Überzahl geschaffen, die für einen erhöhten Versuch zum 12:19 genutzt werden konnte. Deutschland verteidigte die Führung nun mit letzter Kraft, doch mit der letzten Aktion des Spiels gelang Argentinien doch noch einmal der Durchbruch. Der für eine Verlängerung nötige Erhöhungskick misslang jedoch, sodass am Ende Deutschland den fünften Platz bejubelte.

Die DRV VII hatte bereits in der Vorrunde am ersten Turniertag das eine oder andere Ausrufezeichen setzen können. Zum Turnierauftakt musste man sich ein wenig unglücklich mit 14:21 (7:7) dem Olympia-Sechsten aus Argentinien geschlagen geben, hatte aber da bereits angedeutet, dass man mit den Topteams der Welt durchaus mithalten kann. Das wurde dann gleich im zweiten Turnierspiel noch deutlicher, als man die mitfavorisierten Engländer mit 21:14 (14:7) verdient besiegte. Das souverän herausgespielten 31:7 (19:0) im letzten Gruppenspiel gegen Uganda bedeutete dann die Viertelfinal-Qualifikation. Die beste Punktedifferenz in der Gruppe war sogar ausschlaggebend dafür, dass das als Gruppenerster gelang.

Endstand DHL Oktoberfest 7s 2017:

1. Australien, 2. Fidschi, 3. Südafrika, 4. England, 5. Deutschland, 6. Argentinien, 7. Irland, 8. Frankreich, 9. Spanien, 10. Uganda, 11. Chile, 12. Portugal

Alle Ergebnisse gibt es auf der Website oktoberfest7s.com!

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