Mittwoch, 20. September 2017


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Starke Frauen - Starker Sport!

Frankfurt am Main, (lifePR) - Zum Weltfrauentag am 8. März 2010 erklärt DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers:

"Zum 99. Weltfrauentag fällt die Bilanz der deutschen Athletinnen in Vancouver und Whistler glänzend aus. Bei Olympischen Winterspielen 2010 haben die deutschen Frauen einen besonderen Akzent gesetzt. Mit acht Goldmedaillen, sechs Mal Silber und vier Mal Bronze stellt Deutschland - sogar mit einigem Abstand vor den Gastgeberinnen aus Kanada - das erfolgreichste Frauenteam der Spiele. Die gezielte Förderung der Frauen und jahrelange Arbeit und Einsatz von Sportlerinnen und Sportlern, Trainerinnen und Trainern, von Vereinen und Verbänden sind die entscheidenden Faktoren.

Dazu kommt der individuelle Wille, die Leidenschaft, das Talent, der Teamgeist und das Durchsetzungsvermögen der angetretenen Sportlerinnen, die zu diesen hervorragenden Ergebnissen geführt haben, wobei ausdrücklich auch gute Plätze hinter den Medaillenrängen gewürdigt sein sollen. Unsere Athletinnen haben sich in Vancouver so präsentiert, dass sie für viele andere Mädchen und Frauen zu Vorbildern geworden sind. Dies wurde durch die Sportberichterstattung der Medien unterstützt, die die Leistung und das Auftreten der Athletinnen angemessen würdigte.

Die Erfolge von Vancouver gehen einher mit den Fortschritten, die Frauen im gesamten organisierten Sport in Deutschland machen. Einerseits haben Frauen im Sport heute fast alle Sportarten für sich erobert, sie sind erfolgreich, in den Medien gefragt und präsent. Andererseits sind auch im Sport Mädchen und Frauen noch unterrepräsentiert. Insbesondere in einflussreichen Positionen gibt es viel zu wenige Frauen. Daher hat der DOSB 2009 unter dem Motto "FRAUEN GEWINNEN!" eine Kampagne gestartet. Ziel der Kampagne ist es, mehr Frauen für den Sport und insbesondere für Führungspositionen im Sport zu gewinnen. Der DOSB knüpft in 2010 an das "Jahr der Frauen im Sport" an und setzt Projekte und Aktionen fort, die ein ehrenamtliches Engagement in Führungspositionen für Frauen attraktiver machen. Der Sport kann es sich nicht länger leisten, auf die Potentiale von Frauen zu verzichten.

Am Weltfrauentag engagieren sich Frauen im Sport gemeinsam mit Gewerkschaftsfrauen, kommunale Gleichstellungsstellen, Frauen aus Politik und Kirche, aus Kultur und Wissenschaft für gleiche Chancen und gleiche Rechte in unserer Gesellschaft. Sie blicken aber auch über den Tellerrand und greifen internationale Themen auf, wie z.B. eine geschlechtergerechte Friedens- und Sicherheitspolitik entsprechend der UN-Resolution 1325. Unter dem Motto "Kurs halten! Gleichstellung" kämpfen Gewerkschaftsfrauen für Existenz sichernde Mindestlöhne und Quotierung der Aufsichtsräte. Die Evangelischen Frauen aus Württemberg starten eine Kampagne gegen die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern, die in Deutschland besonders groß sind.

Im nächsten Jahr werden wir weltweit den 100. Weltfrauentag feiern - und uns in Deutschland noch dazu auf eine spannende FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft 2011 freuen."

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