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Kolonialismusdebatte: Ein deutscher Marshallplan für Namibia? - Botschafter fordert mehr Engagement von Deutschland

Debatte um Kolonialismus wird in Politik & Kultur fortgeführt

(lifePR) (Berlin, )
In der neuen Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, setzen wir die Diskussion um die Auswirkungen des Kolonialismus fort.

Hans Jessen spricht für Politik & Kultur mit dem namibischen Botschafter in Deutschland, Andreas Guibeb, über die Besonderheiten des Verhältnisses von Namibia, der einzigen deutschen Siedlerkolonie, und Deutschland. Themen sind u. a. die Rückgabe von Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten und die künftige Gestaltung der deutsch-namibischen Beziehungen. Botschafter Guibeb plädiert in dem Interview dafür, gemeinsam für eine gerechte und friedliche Zukunft zu sorgen und eine neue Seite im Buch der Geschichte aufzuschlagen. Er fordert u. a. einen „deutschen Marshallplan für Namibia“.

Andreas Kolb portraitiert in der neuen Ausgabe von Politik & Kultur außerdem die Direktorin des Linden-Museums Stuttgart, Inés de Castro, die deutlich macht, dass die Aufarbeitung der Kolonialzeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.

Der Herausgeber von Politik & Kultur und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die Diskussion um Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten geht über die Objekte, die sich in den Sammlungen in Museen, Bibliotheken oder Kirchen in Deutschland befinden, weit hinaus. Es geht ganz besonders um die Gestaltung der aktuellen Beziehungen und des Austausches untereinander vor dem Hintergrund einer gemeinsamen Geschichte. Historisch sind wir mit dem heutigen Namibia als Deutsche besonders verbunden, daraus ergibt sich eine besondere Verantwortung, die von der Bundesregierung endlich umfänglich angenommen werden muss.“




Die bisher zum Thema Kolonialismus in Politik & Kultur erschienenen Beiträge finden Sie hier.



Politik & Kultur ist die Zeitung des Deutschen Kulturrates.
Sie wird herausgegeben von Olaf Zimmermann und Theo Geißler.
Sie erscheint zehnmal jährlich und ist erhältlich in Bahnhofsbuchhandlungen, an großen Kiosken, auf Flughäfen und im Abonnement: Einzelpreis: 4,00 Euro, im Abonnement: 30,00 Euro (inkl. Porto), im Abonnement für Studierende: 25 Euro (inkl. Porto).



Die E-Paper-Ausgabe von Politik & Kultur steht im Internet kostenfrei als zum Herunterladen bereit.
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