Schlachtung des Kultursparschweins - Zum Verkauf von öffentlichem Kulturgut

Schwerpunkt in Politik & Kultur beleuchtet die Lage nach dem Verkauf der Warhols

(lifePR) ( Berlin, )
Dürfen die das?, diese Frage war oft als erste zu hören, als bekannt wurde, dass die landeseigene Westspiel GmbH in Aachen am 13. November 2014 die zwei Warhols "Triple Elvis" und "Four Marlons" in eine Auktion bei Christie’s in New York versteigern ließ.

In der Januar-Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, wird dem Thema Verkauf von öffentlichem Kulturgut der Schwerpunkt gewidmet. Es geht um Kunst als Kapitalanlage und den verantwortlichen Umgang mit aus öffentlichen Mitteln finanzierten Kunstsammlungen.

Es äußern sich dazu u.a. der Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Norbert Walter-Borjans, die Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, Isabel Pfeiffer-Poensgen und der Präsident des Deutschen Museumsbunds e.V., Eckart Köhne.

Inhalt des Schwerpunktes:


Olaf Zimmermann: Schlachtung des Kultursparschweins
Eckhart Köhne: Welches Kulturgut möchten wir vererben?
Hans-Georg Bögner: Kunst zu Kapital machen
Günther Tebbe: Kommunale Doppik
Isabel Pfeiffer-Poensgen:Mit Kunst spielt man nicht
August Markl: Reine Kapitalanlage?
Dirk Boll: Weniger ein Plädoyer als eine Bestandsaufnahme
Norbert Walter-Borjans: Kunst und gesellschaftliche Verantwortung
Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff: Der eigentliche Skandal ist die Denke


Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, schreibt u.a.: "Ich bin der festen Überzeugung, dass eine vor allem monetäre Bewertung von Sammlungen all jenen Kräften Vorschub leisten, die die Ökonomisierung aller Lebensbereiche vorantreiben. Insofern ist die Verauktionierung der beiden Warhols mehr als ein trauriger Einzelfall, es ist ein Zeichen dafür, dass nach dem Ausverkauf der Stadtwerke und der öffentlichen Immobilien jetzt das nächste Sparschwein, zum Schaden der Allgemeinheit, geschlachtet werden soll."


Den Schwerpunkt zum Verkauf von öffentlichem Kulturgut in Politik & Kultur finden Sie in der Onlineversion hier (Seite 15-20).
Die Ausgabe ist in der Printversion erhältlich in Bahnhofsbuchhandlungen, an großen Kiosken, auf Flughäfen und im Abonnement.
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