Medien: Fördern sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt?

Neue Politik & Kultur stellt die Frage, wie integrativ sind die deutschen Medien?

(lifePR) ( Berlin, )
Alle Medien – private wie öffentlich-rechtliche – stehen derzeit unter Druck. Leserzahlen im Printbereich brechen weg, Facebook, Google und Co. drücken sich vor der Verantwortung für die dargebotenen Inhalte – daher scheinen gleiche Wettbewerbsbedingungen im digitalen Umfeld aktuell fern.

Dabei ist der Beitrag der Medien aktuell umso wichtiger: Sie transportieren zugleich Inhalte und Werte. Gerade am Beispiel der Integration zeigt sich, dass Medien einen Beitrag zur Integration und zur Debatte zum Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft leisten können. Oder aber auch dazu beitragen, dass Hass und Hetze gegenüber Zuwanderern verbreitet werden. Ob Integration gelingt, liegt zu einem beträchtlichen Teil in der Verantwortung der Medien. Sie sind gesellschaftlicher Katalysator, der Zusammenhalt fördert oder Spaltung begünstigt. Viele Medien stellen sich ihrer Verantwortung – so auch Politik & Kultur, die Zeitung des Deutschen Kulturrates.

Im Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe 11/2019 werden folgende Themen behandelt:


Zusammenhalt oder Spaltung: Wie kann Integration durch Medien gelingen?
Repräsentation ethnischer Minderheiten in den Medien
Veränderungen des massenmedialen Paradigmas durch digitale Technologien
Integration als Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Sender
Nachholbedarf an Diversität und Interkulturalität in Redaktionen
Initiativen, Nachrichtendienste, Podcast und mehr im Detail: WDRforyou, Amal, Berlin!, Handbook Germany, Mediendienst Integration, MiGAZIN, Guide for refugees, "Halbe Katoffl" etc.


Sie finden den Schwerpunkt unter dem Titel „Integration on Air: Wie integrativ sind die deutschen Medien?“ auf den Seiten 19 bis 29 in der neuen Ausgabe von Politik & Kultur.

Der Herausgeber von Politik & Kultur und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Kommt der öffentlichrechtliche Rundfunk seinen Pflichten nach und fördert er den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Zumindest bei den großen Talkshows, wie Anne Will, Maischberger, Hart aber fair und Maybrit Illner habe ich meine Zweifel. Der Erkenntnisgewinn durch diese Sendungen ist meines Erachtens gering, der Unterhaltungswert dafür umso größer, die Wiederholung der immer gleichen Meinungen von den immer gleichen Menschen mit den Händen zu greifen. Insbesondere 2015 und 2016 haben diese Talkshows eher einen Beitrag zur gesellschaftlichen Spaltung geleistet, als dass sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert haben. “

Die Autorinnen und Autoren des Schwerpunktes sind u.a.:

Burhan Akid, Redakteur bei WDRforyou; Mehmet Ata, Leiter des Mediendienstes Integration; Thomas Bellut, Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens; André Boße, Journalist; Theresa Brüheim, Chefin vom Dienst von Politik & Kultur; Mosjkan Ehrari, Projekt- und Redaktionsleitung von Handbook Germany; Julia Gerlach, Leiterin von Amal, Berlin! und Amal, Hamburg!; Monika Grütters, MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien bei der Bundeskanzlerin; Frank Joung, Chefredakteur bei Achilles-Running.de und Gründer des Podcasts „Halbe Katoffl“; Maike Karnebogen, Redakteurin von Politik & Kultur; Thomas Laufersweiler, Redaktionsleiter ARD.de; Sheila Mysorekar, Journalistin und Vorsitzende der Neuen deutschen Medienmacher*innen; Behrang Samsami, freier Journalist; Isabel Schayani, Journalistin und verantwortlich für WDRforyou; Patricia Schlesinger, Intendantin des rbb; Jan-Hinrik Schmidt, Senior Researcher für digitale interaktive Medien und politische Kommunikation am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut in Hamburg; Ekrem Şenol, Gründer und Herausgeber von MiGAZIN; Joachim Trebbe, Professor für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin; Annette Widmann-Mauz, MdB, Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration bei der Bundeskanzlerin; Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur 
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.