Freitag, 27. April 2018


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2018: Nachhaltigkeit wird kulturpolitisches Schwerpunktthema

Wie nachhaltig ist der Kulturbereich? - Berichte aus Industriedesign, Modedesign, Architektur, Stadtplanung, Games, Bibliotheken u. v. m.

Berlin, (lifePR) - Das Streben nach Nachhaltigkeit ist zumeist geprägt von einer Verzicht- und Verlustlogik. Ist das vielleicht eines der größten Probleme der heutigen Nachhaltigkeitsdebatte?

Die UN-Agenda 2030 hat bereits einen Schritt in Richtung Perspektivwechsel geleistet. Doch ist dies vor allem auch eine kulturelle Herausforderung und Aufgabe. Wenn die kulturelle Bearbeitung gelingt, wird nicht mehr der Verzicht als erstes stehen, sondern der ökonomische, ökologische, soziale und gesellschaftliche Gewinn.


Der Deutsche Kulturrat hat sich in Politik & Kultur 1/18 (Seite 17 - 29) genau dieser kulturellen Bearbeitung des Themas Nachhaltigkeit angenommen und unterzieht den Kulturbereich selbstkritisch einem ersten „Kultur-Öko-Test“. Wie nachhaltig ist der Kulturbereich wirklich? – eine Bestandsaufnahme auf 11 Seiten und in 18 Artikeln.

Die Themen sind u.a.:


Nachhaltigkeitsbegriff
Anthropozän
Umweltschutz
Kulturelle Nachhaltigkeit: Was ist das?
UN-Agenda 2030
Bildung für nachhaltige Entwicklung & nachhaltige Hochschulbildung
Nachhaltige Bibliotheken
Nachhaltigkeit im Industriedesign: zeitlos & reparabel
Fair produzierte Mode
Nachhaltige Architektur und Stadtplanung
Klimawandel in Serious Games
Ernährung: Global Food Summit


Die Autorinnen und Autoren des Schwerpunkts sind:

Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung; Christoph Bartmann, Leiter des Goethe-Instituts in Warschau; Rainer Bohne, Stadtplaner und Geschäftsführer der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL); Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO); Theresa Brüheim, Chefin vom Dienst von Politik & Kultur; Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer; Susanne Ewert, Inhaberin der Agentur zielFORM londonberlin; Martin Höfeler, Gründer und CEO von ARMEDANGELS; Susanne Keuchel, Direktorin der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW; Boris Kochan, Präsident des Deutschen Designtages und Sprecher der Sektion Design im Deutschen Kulturrat und zugleich Mitgründer von Slow Food in Deutschland und der Konferenz Global Food Summit; Michael Kreuz, Herstellungsleiter bei der Studio Hamburg Production Group; Mara Michel, Geschäftsführerin des VDMD, Netzwerk für Mode- und Textil-Designer sowie Vizepräsidentin des Dachverband Deutscher Designer; Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings; Alexander Preisinger, Senior Lecturer für Fachdidaktik Geschichte an der Universität Wien und Lehrer an einer Wiener Handelsakademie; Bernd Scherer, Intendant des Hauses der Kulturen der Welt; Friedrich Schorlemmer, evangelischer Theologe, Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels und Bürgerrechtler; Ernst-Christoph Stolper, stellvertretender Bundesvorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND); Wilhelm-Günther Vahrson, Präsident der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde; Klaus Ulrich Werner, stellvertretender Sprecher der Deutschen Literaturkonferenz; Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur, Olaf Zimmermann, sagte: "Das Thema Nachhaltigkeit wird ein kulturpolitisches Schwerpunktthema 2018. Die Verzichts- und Verlustlogik, die ein fast asketisches Leben zum Ideal erhob, um unsere Umwelt zu schützen, ist eines der größten Probleme in der Debatte um Nachhaltigkeit und der Grund warum eine dringend notwendige Politik der Nachhaltigkeit sich bislang nicht durchsetzen konnte. Diese Logik umzudrehen, die Perspektive zu wechseln, ist darum die wichtigste Aufgabe bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele. Und dieses ist zuallererst eine kulturelle Herausforderung. Der Kulturbereich hat zur Nachhaltigkeitsdebatte mehr beizutragen als das Bühnenprogramm bei Klimakonferenzen. Das wollen wir 2018 zeigen!“

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