75 Jahre DJV Hamburg

Jubiläumsbuch: Gemeinsam machen

(lifePR) ( Berlin, )
Schon wenige Tage nach Kriegsende fanden sich in Hamburg aufrechte Journalisten zusammen, die während des Regimes ihren Beruf nicht ausüben konnten oder wollten. In wenigen Monaten gründeten sie einen Verband politisch unbelasteter Berichterstatter - die Berufsvereinigung Hamburger Journalisten, Vorläufer des DJV Hamburg.

Wer waren sie und was trieb sie um? Was hat Helmut Schmidt mit Erich Klabunde zu tun? Wofür demonstriert der DJV-Hamburg im Miniaturwunderland?

Diese und viele anderen Fragen beantwortet das Jubiläumsbuch, das der Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) Hamburg zu seinem 75. Jubiläum am 23. November 2020 gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung herausgibt.

Das vor zehn Jahren zum 65. Jubiläum des kreierte Motto: „Gemeinsam.machen.“ wird zum Titel. Mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung bietet die Lektüre Tradition und eine Reihe überraschender Neuigkeiten.

Die reich bebilderte Chronik informiert über die bewegende Geschichte des ältesten bundesdeutschen Journalisten-Verbandes. Von den ersten Treffen im zerstörten Hamburg wenige Tage nach der Kapitulation bis zur Gründungsversammlung der damaligen Berufsvereinigung Hamburger Journalisten (BHJ) am 23. November 1945 und über alle Themen, mit denen sich der Verband über die Jahrzehnte befasst hat. So geht es beispielsweise um das Berufsbild, die Tarifarbeit und die Pressefreiheit - eben das umfassende Engagement als Berufsverband und Gewerkschaft für feste und freie Journalist*innen.

Im Fokus stehen auch die Initiativen zu Gründung der Akademie für Publizistik, des Presseklubs, des Versorgungswerks der Presse, des Deutschen Presserats und der Stiftung der Hamburger Presse. Zudem spielen Initiativen, bei denen die Hamburger Vorreiter waren und sind, eine wichtige Rolle: Wie das am Puls der Zeit entwickelte Engagement zur Bildung von bundesweiten Arbeitskreisen bzw. Fachausschüssen für Journalistinnen und Onliner, sowie die angestrebte Fusion des DJV Hamburg mit dem DJV Schleswig-Holstein.

Das Buch wurde maßgeblich initiiert und geschrieben von Marina Friedt, der Ersten Vorsitzenden des DJV Hamburg. Es enthält ein Grußwort des Ersten Bürgermeisters Dr. Peter Tschentscher und Beiträge engagierter DJV-Mitglieder aus ihren jeweiligen Fachgebieten. So berichten die freie Journalistin, Initiatorin und Gründerin des AK New Media - erst in Hamburg, dann auch auf Bundesebene - Kerstin Michaelis und der stellvertretende Vorsitzende Peter Jebsen über die Entstehung der Onliner in der New-Media-Phase. Von der Expertise des Verbandes in den Bereichen Tarifpolitik und Pressefreiheit zeugen die Texte von Stefan Endter, Geschäftsführer des DJV Hamburg, und der Justitiarin Dr. Anja Westheuser. In einem sehr persönlichen Beitrag schildert die damalige Hinz&Kunzt-Chefredakteurin Birgit Müller, wie die Redaktion die Auszeichnung des Straßenmagazins mit dem Erich-Klabunde-Preis des DJV Hamburg erlebte. Ein besonderer Dank für ihre Unterstützung gilt Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Direktorin der Landeszentrale für Politische Bildung.

Da conorabedingt alle geplanten Jubiläumsveranstaltungen ausfallen, freuen wir uns, dass zwei Exemplare des Buches bald in den Bücherhallen Hamburg Platz finden und auch im Shop der Landeszentrale für politische Bildung, Dammtorwall 1, 20354 Hamburg, gegen eine Servicegebühr von 3 Euro erhältlich sind.
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