Montag, 23. Juli 2018


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Vereinte Nationen erklären 20. Mai zum Weltbienentag

Wachtberg, (lifePR) - Jahrelange Bemühungen, einen Weltbienentag einzuführen, haben sich gelohnt. Vor zwei Tagen stimmten in New York 115 UN-Mitgliedsstaaten in der Generalversammlung für die Einführung eines solchen Tages, darunter alle EU-Staaten, die USA, Kanada, China, Russland, Indien, Brasilien und Australien.

Jedes Jahr soll nun der 20. Mai weltweit dazu genutzt werden, um der Bevölkerung die Bedeutung der Bienen und anderer Bestäuber ins Bewusstsein zu rufen und konkrete Aktionen zum Schutz der Insekten durchzuführen.

Begonnen hatte die Initiative bereits vor drei Jahren in Slowenien. Der slowenische Imkerverband hatte die Idee, die von politischer Seite durch Landwirtschaftsminister Dejan Zidan maßgeblich unterstützt wurde. Es folgten weltweite Werbekampagnen. 2015 stimmte auch die Mitgliederversammlung auf dem 44. Apimondia-Kongress in Südkorea der Initiative einstimmig zu, und reichte den Vorschlag bei den Vereinten Nationen ein, die nun positiv reagierten.

Dejan Zidan dankte nach der Verkündung allen Unterstützern. Ein erster wichtiger Schritt sei erreicht. Dies sei jedoch nur der Beginn eines langen, schwierigen Weges zum Schutz der Bienen. Um Erfolg zu haben, müsse weltweit Politik, Wirtschaft und Zivilbevölkerung, auch in den Entwicklungsländern, aktiv handeln.

Auch der Deutsche Imkerbund e.V. (D.I.B.) begrüßte die Einführung des Weltbienentages. D.I.B.-Geschäftsführerin Barbara Löwer: „Als Apimondia-Mitglied haben wir den Vorschlag Sloweniens unterstützt. Der 20. Mai bietet uns zukünftig sicherlich eine hervorragende Möglichkeit, insbesondere medial auf die Problematik der Verschlechterung der Lebens- und Nahrungsbedingungen aller Blüten bestäubenden Insekten hinzuweisen.“

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