Mittwoch, 20. September 2017


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Über 6,7 Millionen Mitglieder im DFB

Frankfurt/Main, (lifePR) - Bei den Mitgliederzahlen kann der Deutsche Fußball-Bund (DFB) für das Jahr 2010 einen Rekord verzeichnen. Nach der neuen Statistik stieg die Zahl auf 6.756.562. Durch 72.100 Neuanmeldungen in den 25.703 Vereinen wurde damit erstmals in der 110-jährigen Geschichte des DFB die Grenze von 6,7 Millionen Mitgliedern überschritten. Fußball bleibt damit die Sportart Nummer eins in Deutschland und der DFB der größte Sportverband im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

Mit 1.050.301 Frauen und Mädchen wurde dabei die Rekordzahl des Vorjahres noch einmal um 27.477 übertroffen. Vor fünf Jahren waren noch 870.633 weibliche Mitglieder registriert. Dies bedeutet eine Steigerung von 17,11 Prozent.

Von den 177.039 Mannschaften entfallen 82.599 auf die Jungen bis 14 Jahre, 62.108 auf die über 18-Jährigen, 18.326 auf die Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren, 8.665 auf die Mädchen bis 16 und 5.341 auf die Frauen. Dabei gab es bei den weiblichen Teams ein Plus von 924.

Den größten Mitglieder-Zuwachs in den 21 Landesverbänden des DFB verzeichnen der Fußball-Verband Mittelrhein (35.493), der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (17.561), der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (12.144), Hamburg (7.026) und der Bayerische FV (6.118). Größter Landesverband bleibt weiterhin Bayern mit 1.471.697 Mitgliedern vor Westfalen (841.003), Niedersachsen (675.308), Württemberg (541.804) und Hessen (521.919). Kleinster Verband ist Bremen mit 39.864 Mitgliedern.

Hannelore Ratzeburg, DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball, äußert zur positiven Entwicklung in ihrem Zuständigkeitsbereich: "Das sind natürlich sehr erfreuliche Zuwachsraten, die beweisen, dass sich der Frauen- und Mädchenfußball in den vergangenen Jahren immer mehr zur Trendsportart entwickelt hat und unsere Maßnahmen im Hinblick auf die WM 2011 positiv umgesetzt worden sind."

Besondere Bedeutung wird der DFB auch in den nächsten Jahren der demografischen Entwicklung beimessen müssen. So ist die Einwohnerzahl der Bundesrepublik in den Jahren zwischen 2005 und 2009 um 0,8 Prozent zurück gegangen, wobei sich die Einschulung von Jungen und Mädchen in diesem Zeitraum um 6,27 Prozent reduziert hat. "Umso erfreulicher ist die Tatsache", so DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, "dass in diesen Jahren bei den Fußball spielenden Mädchen und Jungen bundesweit eine Steigerung von 10,11 Prozent verzeichnet werden kann."

Allerdings erfordert der Rückgang der Junioren-Mannschaften besondere Aufmerksamkeit. Der zuständige DFB-Vizepräsident Dr. Hans-Dieter Drewitz und der Vorsitzende des DFB-Jugendausschusses, Peter Frymuth, appellieren deshalb an die Vereine, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um einen weiteren Rückgang der Mannschaften zu vermeiden. Sie verweisen unter anderem auf das Konzept zur Bildung von 9er-Mannschaften im D-Junioren-Bereich, damit mehr Teams und damit auch mehr Jungen altersgerechte Spielmöglichkeiten geboten werden können.

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