Samstag, 25. Februar 2017


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Anleger setzen auf deutsche Indizes

Internationalität spielt untergeordnete Rolle / DDV-Trend-Umfrage August 2015

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Rund 70 Prozent der Privatanleger in Deutschland vertrauen bei einem Index-Investment zunächst auf den Deutschen Aktienindex, DAX. Mit knapp 11,0 Prozent kommen M-DAX und/oder S-DAX auf den zweiten Platz. Somit präferieren insgesamt mehr als 80 Prozent der Teilnehmer deutsche Indizes bei ihrer Auswahl. Das ist die Kernaussage der Trend-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV) im August. An der Online-Umfrage, die gemeinsam mit mehreren großen Finanzportalen durchgeführt wurde, beteiligten sich 2.744 Personen. Dabei handelt es sich in der Regel um gut informierte Anleger, die als Selbstentscheider ohne Berater investieren. Auf dem dritten Platz landet mit 8,6 Prozent der amerikanische Dow Jones noch vor dem europäischen Euro Stoxx 50, den 7,8 Prozent der Befragten bei ihrer Indexauswahl primär berücksichtigen. Für den japanischen Leitindex Nikkei 225 entscheiden sich lediglich 2,9 Prozent.

"Bei deutschen Privatanlegern spielt der Home-Bias, also die Tendenz, heimische Geldanlagen zu bevorzugen, eine nach wie vor große Rolle. Diese Heimatliebe in Finanzangelegenheiten ist auch in Zeiten der Globalisierung noch immer stark ausgeprägt. Das, was uns als vertraut erscheint, nehmen wir oftmals als weniger risikoreich wahr und glauben, die jeweiligen Chancen und Risiken eines Investments besser einschätzen zu können. Unter dem Gesichtspunkt der Risikodiversifikation sollten Anleger ihre Investments aber möglichst breit streuen, um etwaige Klumpenrisiken zu vermeiden und Renditechancen auch jenseits der eigenen Landesgrenzen rechtzeitig wahrzunehmen", so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV.

Deutscher Derivate Verband e.V.

Der Deutsche Derivate Verband (DDV) ist die Branchenvertretung der führenden Emittenten strukturierter Wertpapiere in Deutschland, die mehr als 90 Prozent des deutschen Zertifikatemarkts repräsentieren: Barclays, BayernLB, BNP Paribas, Citigroup, Commerzbank, DekaBank, Deutsche Bank, DZ BANK, Goldman Sachs, Helaba, HSBC Trinkaus, HypoVereinsbank, LBBW, Société Générale, UBS und Vontobel. Neun Fördermitglieder, zu denen die Börsen in Stuttgart und Frankfurt, Finanzportale und Dienstleister zählen, unterstützen die Arbeit des Verbands.

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