Aktiv für die digitale Leseförderung

Vierte Ausschreibung zu "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien" / Neu: Ab sofort auch freie Projektskizzen möglich

(lifePR) ( Berlin, )
Jetzt um Fördergelder bewerben! Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. ruft Bibliotheken und andere Akteure der kulturellen Bildung auf, bis zum 15. November 2014 Projektanträge für "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien" über www.buendnisse-fuer-bildung.de zu stellen.

Spaß am Lesen entwickeln, ganz ohne Leistungsdruck: Das Projekt "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien" erweitert in fünf altersgerechten Aktionen die klassische Leseförderung mit digitalen Angeboten. Dabei steht eine eigenständige und kreative Mediennutzung der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an erster Stelle. Ob sie über das Lieblingsbuch bloggen, eine Fotostory entwickeln, ihren Kinderbuchhelden im Netz nachspüren oder Bilderbücher multimedial entdecken, die Kinder und Jugendlichen im Alter von drei bis 18 Jahren können Inhalte dabei selbst gestalten.

Neu: Ab sofort können Bibliotheken und weitere Akteure der kulturellen Bildung eigene Ideen zur Leseförderung mit digitalen Medien umsetzen. Workshops, Ferienkurse, Schnupper- oder Intensivtage - vielseitige Formate sind durch die neue Aktion "Sei kreativ! Sei digital!" möglich. Zielgruppe sind bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 18 Jahren. Diese Aktionen werden mit bis zu 25.000 Euro gefördert.

Die Skizzen können sich dabei an zwei Schwerpunkten orientieren:

- Leseförderung durch audio-/visuelle Medienprojekte: Dabei können die Kinder und Jugendlichen Videos, Filme, Hörspiele und andere Medienformate produzieren und so die Vielfalt des Internets und Social Webs nutzen, um eigene Geschichten zu erarbeiten, zu teilen und zu verbreiten.
- Leseförderung durch die virtuelle Erkundung des eigenen Sozialraums: Kinder und Jugendliche erkunden auf Basis einer gelesenen Geschichte ihre eigene Lebenswelt. Anwendungen wie z.B. Geo-/Edu-Caching, Gaming oder Social Media Anwendungen verbinden dabei kreativ den virtuellen mit dem realen Sozialraum.

In Anlehnung an die Schwerpunkte können die Konzepte inhaltlich frei gestaltet werden. Die Auswahl der Geschichten und digitalen Medien orientiert sich dabei am Mediennutzungsverhalten der jeweiligen Alterszielgruppe. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen sollen an der Themenfindung und Projektzielsetzung beteiligt sein. "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien" grenzt sich dabei bewusst von schulischen Bildungsangeboten ab. Über eine eigenständige und kreative Mediennutzung soll Spaß am Lesen entwickelt werden - ohne Leistungsdruck.

Gut vernetzt - Bibliotheken bilden Bündnisse

Bibliotheken und Einrichtungen der kulturellen Bildung sind im Rahmen des Projektes aufgefordert, vor Ort "Bündnisse für Bildung" zu initiieren. Unterstützt werden diese durch ehrenamtlich Tätige. Die Stiftung Digitale Chancen führt hierzu eine bundesweite, für die Teilnehmenden kostenlose Qualifizierungskampagne im Umgang mit den neuen Medien durch.

"Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien" ist ein Projekt des Deutschen Bibliotheksverbands e.V. in Kooperation mit der Stiftung Digitale Chancen im Rahmen des Förderprogramms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Detaillierte Informationen zum Projekt sowie weitere Ausschreibungstermine für das auf fünf Jahre angelegte Programm finden Sie unter www.lesen-und-digitale-medien.de.

Die Stiftung Digitale Chancen

Ziel der Stiftung Digitale Chancen ist es, Menschen für die Möglichkeiten des Internet zu interessieren und Sie dabei zu unterstützen, die Chancen dieses digitalen Mediums für sich zu erkennen und zu nutzen. Die Stiftung arbeitet seit ihrer Gründung im Jahr 2002 an der Aufgabe der Digitalen Integration von Bevölkerungsgruppen, die bei der Internetnutzung bisher unterrepräsentiert sind. Sie entwickelt Projekte und innovative Strategien zur Förderung der Medienkompetenz.

Die Stiftung steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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