Donnerstag, 19. Juli 2018


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Viele Patientenverfügungen sind wirkungslos

Berlin, (lifePR) - Immer mehr Menschen in Deutschland erstellen eine Patientenverfügung. Das Problem: Viele davon enthalten Formulierungen, die von Gerichten teilweise für unwirksam erklärt wurden. Dies betrifft vor allem die wichtigen Passagen zu lebensverlängernden Maßnahmen. Sicherer ist es, einen Anwalt aufzusuchen – und so für Rechtssicherheit zu sorgen. Darauf weist das Rechtsportal anwaltauskunft.de hin.

Doch wozu soll ich einen Rechtsanwalt aufsuchen, wenn sich Vorlagen für Dokumente auch im Internet ausfindig machen lassen? Swen Walentowski, Sprecher von anwaltauskunft.de, klärt auf: „Wer auf Muster aus dem Internet zurückgreift, sollte sich darüber bewusst sein, dass diese oft nicht die aktuelle Rechtsprechung berücksichtigen“. Der Gang zu einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin kann hier weiterhelfen.

Neben einer Patientenverfügung, die den Willen einer Person in Bezug auf eventuelle medizinische Maßnahmen festhält, besteht die Möglichkeit, eine Vorsorgevollmacht zu erteilen. Diese gibt einer nahestehenden Person das Recht, im Falle einer medizinischen Notsituation bestimmte Entscheidungen zu treffen. Ebenso wie Mediziner rät anwaltauskunft.de zu einer Kombination dieser Möglichkeiten. Im Notfall suchen Ärzte ohnehin fast immer die Rücksprache mit Angehörigen, um den Willen des Patienten trotz einer Patientenverfügung zu erkunden. Ist in einer Vorsorgevollmacht eine nahestehende Person als Vertreter benannt, erleichtert dies Medizinern den Umgang mit dem Patienten. Auch wenn eine Vorsorgevollmacht vorliegt, bleibt die Patientenverfügung gültig: „Selbstverständlich sind Ärzte an eine korrekt abgefasste Patientenverfügung gebunden“, so Walentowski.

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