Verkehrsrechtsanwälte ehren Dr. Gerda Müller, BGH-Vizepräsidentin a. D.

"Verleihung des Richard-Spiegel-Preises"

(lifePR) ( Mainz/Berlin, )
Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hat am 26. April 2010 der ehemaligen Vizepräsidentin des Bundesgerichtshofs, Dr. Gerda Müller, den "Richard-Spiegel-Preis" verliehen. Damit ehren die Verkehrsrechtsanwälte die Tätigkeit Dr. Gerda Müllers als Richterin am Bundesgerichtshof (BGH) vor allem im Bereich des Verkehrsrechts.

"Die Preisträgerin hatte stets die Rechte der Geschädigten im Blick", begründet Rechtsanwalt Jörg Elsner, der Vorsitzende der DAV-Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht die Entscheidung der Auszeichnung von Frau Dr. Gerda Müller. Geehrt würden die besonderen Verdienste um das Verkehrsrecht sowie eine langjährige Verbundenheit und Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV.

Die hohe juristische Kompetenz der Arbeit Dr. Gerda Müllers als Vorsitzende des VI. Zivilsenats des BGH hebt der Laudator, Kay Nehm, Präsident des Deutschen Verkehrsgerichtstages, hervor. "Welch ein Glück für uns Verkehrsrechtler", so führte Nehm in seiner Laudatio aus, dass die Preisträgerin eine besondere Affinität zum Straßenverkehrsrecht entwickelt habe. Von ihr hätten alle profitiert, die mit Verkehrsrecht zu tun haben, die Homburger Tage der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht ebenso wie der Deutsche Verkehrsgerichtstag in Goslar. Dabei habe sie zu den aktuellen Problemen der ihr anvertrauten Rechtsgebiete Lösungen entwickelt, die über den Tag und über den Einzelfall hinaus Bestand hätten, führt der Laudator weiter aus, der selbst Träger des Richard-Spiegel-Preises ist.

Frau Dr. Gerda Müller wurde 1991 zur Richterin am BGH gewählt. Im Jahre 2000 übernahm sie den Vorsitz des VI. Zivilsenats. Ab 2005 war sie zudem Vizepräsidentin des BGH.

Der Richard-Spiegel-Preis wurde 1994 von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV gestiftet. Der Preis trägt den Namen des ehemaligen Richters am Bundesgerichtshof, der zwei Jahrzehnte als Präsident des Deutschen Verkehrsgerichtstages die Entwicklung des Verkehrsrechts maßgebend beeinflusst hat. Der Richard-Spiegel-Preis ist erstmals 1995 an Dr. Erich Steffen, Vorsitzender Richter am BGH a. D., verliehen worden. Weitere Preisträger waren 1997 Dipl.-Physiker Dr. Ulrich Löhle, Freiburg i. Br.; 1998 Rechtsanwalt Wolf-Dieter Beck, München; 1999 der damalige Präsident des Deutschen Verkehrsgerichtstages, Dr. Peter Macke und Rechtsanwalt Alfred Fleischmann; 2001 der damalige Generalbundesanwalt Kay Nehm; 2004 der Präsident des Saarländischen Oberlandesgerichts, Prof. Dr. Roland Rixecker und 2008 der damalige Präsident des Verkehrsgerichtstages und Prof. an der Universität Münster, Prof. Dr. Friedrich Dencker.

An der Preisverleihung im kurfürstlichen Schloss zu Mainz nahmen führende Vertreter der Justiz, der Anwaltschaft, der Versicherungswirtschaft und der im Verkehrsrecht aktiven Verbände teil.
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