Freitag, 24. Februar 2017


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Die Alpen sollen Klimaschutz-Modellregion werden

DNR unterzeichnet Klimapakt

(lifePR) (München, ) Der Generalsekretär des Deutschen Naturschutzrings (DNR), Dr. Helmut Röscheisen, unterzeichnete heute im Haus des Alpinismus des Deutschen Alpenvereins (DAV) in München den von der Alpenschutzkommission CIPRA initiierten Klimapakt. In diesem Papier fordern annähernd 100 Organisationen aus allen Alpenstaaten, die Alpen zu einer Modellregion für den Klimaschutz zu entwickeln. Mit der Unterzeichnung unter-streicht der DNR, mit 5,5 Millionen Einzelmitgliedern einer der größten Dachverbände Deutschlands, im Vorfeld der Kopenhagener Klimakonferenz die Bedeutung des Klima-schutzes in und für die Alpen.

"Angesichts der schleppenden Verhandlungen auf globaler Ebene im Vorfeld der Kopen-hagener Klimakonferenz sind regionale Vorreiter besonders wichtig", so CIPRA-Deutschland-Präsident Dr. Stefan Köhler. Die Alpen bieten sich hier aufgrund großer Potentiale für regenerative Energienutzung besonders an - und aufgrund ihrer besonde-ren Betroffenheit: "Der Temperaturanstieg im Alpenraum seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts ist mit 1,6 Grad doppelt so hoch wie im weltweiten Mittel. Das Abschmel-zen der Gletscher ist da nur das sichtbarste Zeichen", erläuterte der DAV-Präsident Prof. Dr. Röhle während der Veranstaltung. Weniger bekannt ist, dass es im Alpenraum ca. 500 Pflanzenarten gibt, die nur in diesem Gebirge vorkommen. "Bei einer kaum noch aufzuhaltenden Erwärmung der Alpen um vier Grad müssten die Arten um 600 Höhen-meter nach oben wandern. Dies würde zu einem enormen Artensterben führen", be-fürchtet DNR-Generalsekretär Röscheisen.

CIPRA, DAV und DNR sind sich einig: Baldige und durchschlagende Erfolge der globalen Klimaverhandlungen sind unersetzlich für die weitere Entwicklung der Erde. "Die wohl-habenden Alpenstaaten sollten durch die Entwicklung einer Klimaschutz-Modellregion ein weltweit beachtetes Signal setzen", sagt CIPRA-Deutschland-Chef Köhler. In einem Schreiben an die Umweltminister der Alpenstaaten kritisiert die Alpenschutzkommission CIPRA daher die weitgehend stehen gebliebenen Klimaschutzinitiativen der Alpenkon- vention und fordert zu mehr Engagement und Nachdruck im Klimaschutz in den Alpen auf.

Dass Einsparungen von Treibhausgasen auf vielfältige Weise möglich sind, zeigt das Projekt "cc.Alps" der CIPRA. In einem weltweit wohl einmaligen Klima-Check sind 299 Klimamaßnahmen unter die Lupe genommen worden. Sind sie umwelt- und sozialver-träglich? Stiften sie mehr Nutzen als Schaden? Mutmachende Beispiele sind das Achental in den Bayerischen Alpen, das auf dem besten Weg ist, bis 2020 energieautark zu sein, oder die Vorarlberger Initiative "FAHR RAD", die Arbeitnehmer erfolgreich dazu motiviert, bei der Fahrt zur Arbeit auf das Fahrrad umzusteigen.

Eine Initiative des Deutschen Alpenvereins geht ähnliche Wege zur Förderung nachhalti-gen Wirtschaftens. Unter dem Motto "So schmecken die Berge" haben 71 Hütten des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins sowie des Alpenvereins Südtirol regionale Speisen und Getränke in ihrem Angebot. Von der Initiative profitieren nicht nur die regi-onalen Wirtschaftsbetriebe im Tal, sondern auch die Bergbauern.

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