Montag, 20. Februar 2017


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Inlandsurlaub stärkt Deutschland- Tourismus

Bilanz für den Inlandstourismus 2009

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2009 in Beherbergungsbetrieben mit mehr als neun Betten und auf Campingplätzen insgesamt 313,91 Millionen Übernachtungen inländischer Gäste registriert. Dies entspricht einem Zuwachs von 0,3 Prozent.

"Während die innerdeutschen Geschäftsreisen vier Prozent hinter dem Vorjahresergebnis zurückliegen, haben die Urlaubsreisen im eigenen Land um zwei Prozent zugelegt", so Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Laut World Travel Monitor von IPK International gab es insbesondere im Segment "Kurzurlaub" eine um sechs Prozent höhere Nachfrage als 2008. "Die deutschen Städte und Regionen punkten mit ihrer Vielseitigkeit, die wir mit der Inlandskampagne 'kurz, nah, weg' intensiv bewerben. Natürlich spielen auch die hervorragende Infrastruktur und das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis eine wichtige Rolle." In der 26. Deutschen Tourismusanalyse zeigt die Stiftung für Zukunftsfragen auf, dass eine Reise ins Ausland mit 1.221 Euro fast siebzig Prozent teurer ist als ein Urlaub in Deutschland (723 Euro).

Der Inlandstourismus ist ein wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Rund 85 Prozent der Übernachtungen in Deutschland gehen auf inländische Gäste zurück. "Erfreulich ist, dass die saisonalen Schwankungen der inländischen Übernachtungen, insbesondere dank der Kurzurlaube, weiter abnehmen und Deutschland auch in der Zwischensaison und bei so genannten "Brückentagen" mehr und mehr gefragt ist. Eine Entwicklung, die wir zusammen mit unseren Partnern weiter stärken werden", so Hedorfer. "Denn zukünftige Wachstumsmöglichkeiten im Inlandstourismus liegen sowohl bei den Haupturlaubsreisen als auch bei den so genannten Zweit- und Dritt-Urlauben."

Unter den Flächenländern verzeichnete 2009 Mecklenburg-Vorpommern mit 3,6 Prozent den höchsten Übernachtungszuwachs inländischer Gäste. Ein touristischer Magnet war im letzten Jahr die Bundesgartenschau in der Landeshauptstadt Schwerin, die nach Hochrechnungen des Tourismusverbandes Mecklenburg- Vorpommern insgesamt mehr als 400.000 zusätzliche Übernachtungen brachte.

Auch Niedersachsen hat von der Reiselust der Deutschen profitiert (plus 2,2 Prozent). Allein 2,21 Millionen Besucher kamen 2009 in die Autostadt nach Wolfsburg, was sie zu einem der beliebtesten Themenparks in Deutschland macht. Das dritte Küstenland, Schleswig-Holstein, verzeichnete ebenfalls ein erfreuliches Plus in Höhe von 2,4 Prozent.

Nicht nur der Norden, auch der Osten wird aus touristischer Sicht immer attraktiver: Alle neuen Bundesländer liegen im Vergleich zum Vorjahr im Plus.

Der klassische Spitzenreiter Bayern hält mit 63 Millionen Übernachtungen aus dem Inland weiter die Spitzenposition, verbucht aber ein Minus von 1,6 Prozent. Baden-Württemberg, mit 35,1 Millionen Übernachtungen die Nummer zwei, liegt 2,4 Prozent hinter dem Vorjahresergebnis zurück.

Die höchsten Zuwächse insgesamt verzeichnen die Stadtstaaten Hamburg (6,9 Prozent) und Berlin (6,4 Prozent): Das vielfältige kulturelle Angebot, die zahlreichen Shopping- und Sightseeing- Möglichkeiten stehen bei Reisenden hoch im Kurs.

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