Mittwoch, 22. Februar 2017


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Deutschland im Inland in den ersten acht Monaten mit plus drei Prozent auf gutem Wachstumskurs

Inlandstourismus Januar bis August 2008

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) .
- Starker Juli (plus 4,7 Prozent), schwacher August (minus 1 Prozent)
- Sommer geht mit einer Abschwächung für den Inlandstourismus zu Ende
- Bayern im Juli weiter beliebtestes Reiseziel der Deutschen
- Starke Zuwächse im Norden
- Rheinland-Pfalz und Sachsen weiter auf hohem Niveau
- Berlin, München, Hamburg und Bremen im Plus

216 Millionen und ein Wachstum von drei Prozent der Übernachtungen deutscher Gäste zählte das Statistische Bundesamt in Beherbergungsbetrieben mit mehr als neun Betten und auf Campingplätzen. "Die Zuwächse bzw. konstanten Zahlen in allen Bundesländern zeigen, wie breit das Reiseland Deutschland aufgestellt ist. Das bringt weitere Sicherheit für den gesamten Wirtschaftszweig", erklärt Ernst Hinsken, Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus. Der August zeigt nach vorläufigen Angaben mit minus einem Prozent einen Rückgang, der sowohl in den unterschiedlichen Ferienzeiten der Bundesländer, als auch einer zunehmenden Unsicherheit durch die Finanzkrise begründet liegen kann.

Beliebtestes Reiseland ist, wie die Juli-Bilanz zeigt, weiterhin Bayern, das mit 7,4 Millionen Übernachtungen den Reigen anführt. Mit einem fünfprozentigen Zuwachs konnte es auf höchstem Niveau sogar noch weiter zulegen. Dennoch ist der Trend in den Norden ungebrochen: Mit 4,7 Millionen Übernachtungen liegt Mecklenburg-Vorpommern zwar deutlich hinter Bayern, doch macht ein Juli-Zuwachs von 9,6 Prozent das Land an der Küste zur touristischen Wachstumsregion schlechthin. Niedersachsen und Schleswig-Holstein stehen im Juli auf Rang drei und vier der beliebtesten Bundesländer und konnten sich mit Zuwächsen von 5,7 bzw. 4,6 Prozent ebenfalls deutlich steigern. Etwas verhaltener fiel der Zuwachs im Juli in vielen Mittelgebirgsregionen aus: In Rheinland-Pfalz und Sachsen zählten die Statistiker mit 1,6 bzw. 1,5 Millionen in etwa ebenso viele Übernachtungen wie im Jahr zuvor, in Sachsen-Anhalt und Thüringen wuchs der Inlandstourismus jeweils um 2,5 Prozent. Allein Baden-Württemberg konnte mit einem Zuwachs von 5,6 Prozent ebenfalls unter den Flächenländern überdurchschnittlich punkten.

"Wie unsere Studien zeigen, suchen Urlauber auch beim Badeurlaub immer mehr Abwechslung. Hier haben die touristischen Leistungsträger gerade in den Küstenländern viel geleistet. Das zahlt sich jetzt aus", erklärt Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), die wachsende Beliebtheit der deutschen Küstenregionen.

In den deutschen Städten brachte der sonnige Juli unterschiedliche Ergebnisse: Während Berlin mit fast einer Million Übernachtungen und einem Zuwachs von vier Prozent sein leichtes Juni-Minus ausglich, steigerten sich München und Hamburg deutlich um 6,8 Prozent.

Wie sich die Nachfrage bis Jahresende entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Allerdings geht die DZT weiterhin von einem Gesamtwachstum der Übernachtungen in- und ausländischer Gäste von über zwei Prozent für das Jahr 2008 aus.

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