Freitag, 15. Dezember 2017


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Deutsche Welle: "Auf ein Wort... mit Michel Friedman"

Bonn, (lifePR) - Die Deutsche Welle startet am Freitag, 13. Oktober, das 1:1-Talkformat „Auf ein Wort … mit Michel Friedman“. Der Moderator stellt Wissenschaftlern unbequeme Fragen zu zentralen Begriffen wie Wahrheit, Freiheit, Gier, Gewissen und Glück. Friedman: „Es geht um Fragen des Lebens, die sich jeder schon einmal gestellt hat.“ Die erste Sendung wurde auf der Frankfurter Buchmesse aufgezeichnet.

Anspruchsvoll, anregend und unterhaltsam soll der Diskurs mit dem Gast sein. „Ein Gespräch mit einer wissenschaftlichen Koryphäe kann fesselnd, erhellend und überraschend sein. Es kann neue Denkanstöße liefern oder einfach Orientierung geben“, so Friedman. „Für die Zuschauer möchte ich das jeweils bestmögliche Ergebnis erzielen, ob Erkenntnisgewinn oder Freude am Disput.“ Die Sendung sei wie zugeschnitten auf den erfahrenen Journalisten und Moderator, sagt Rolf Rische, Chef des deutschen DW-Fernsehkanals.

Schlicht und puristisch ist das Studiosetting des neuen Formats. Die statische Kamera zeigt die Beteiligten von vorn, von rechts und links vor schwarzem Hintergrund, es gibt keine Einspieler, keine Unterbrechungen. „Ein eher philosophisches Thema attraktiv im Fernsehen zu inszenieren, ist keine leichte Aufgabe“, so Rische.

Mit „Auf ein Wort…“ bietet die DW ihrem internationalen Publikum ein weiteres dialogisches Talkformat. Im Wechsel mit dem Journalisten Tim Sebastian moderiert Michel Friedman bei der DW bereits das Politikformat „Conflict Zone“.

Auftakt auf der Frankfurter Buchmesse

In der ersten Sendung „Auf ein Wort … mit Michel Friedman“ geht es um Gewalt. Prof. Nicole Deitelhoff, Politikwissenschaftlerin und seit 2016 Leiterin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, sagte auf der Frankfurter Buchmesse mit Blick auf die politische Entwicklung in östlichen EU-Mitgliedsländern: „Wer die rote Linie überschreitet und Grundrechte nicht akzeptiert, kann im Club nicht mitspielen.“ Es sei nicht förderlich, darauf mit Verständnis zu reagieren. Im Gegenteil: „Grenzen zu ziehen, kann für den Dialog hilfreich sein“, so Deitelhoff.

Vielfältige Gäste und Themen

In den kommenden Sendungen bittet Michel Friedman folgende Persönlichkeiten zum Gespräch:

Prof. Markus Gabriel, Universität Bonn, zum Thema Wahrheit

Prof. Christiane Woopen, Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Professorin für Ethik und Theorie der Medizin an der Universität Köln, zum Thema Wahnsinn

Prof. Karl-Josef Kuschel, Professor em. und Akademischer Direktor für Theologie der Kultur, Universität Tübingen zum Thema „Das Böse“

Prof. Ulrike Ackermann, Politikwissenschaftlerin, Universität Heidelberg, zum Thema Freiheit

Prof. Wilhelm Graf, Theologe und emeritierter Professor für Systematische Theologie und Ethik an der Universität München, zum Thema Gewissen

Wolfgang Huber, Theologe und von 2003 bis 2009 Nachfolger von Manfred Kock als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, zum Thema Gott

Die DW strahlt „Auf ein Wort … mit Michel Friedman“ erstmals am Freitag, 13. Oktober, aus. Die Sendung ist im Media Center auf dw.com abrufbar.

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