Mittwoch, 23. Mai 2018


  • Pressemitteilung BoxID 665156

Deutsche Umwelthilfe zeichnet Kulturgarten Lüneburg als "Garten der Integration" aus

Erste Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs "Gärten der Integration" / Zwei weitere Gärten werden noch geehrt / Nächster Bewerbungsschluss ist der 15. August 2017

Radolfzell/Lüneburg, (lifePR) - Am kommenden Sonntag, den 30.7.2017 um 15 Uhr zeichnet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den Kulturgarten Lüneburg als ersten „Garten der Integration“ aus. Damit würdigt die DUH das große Engagement und die umfangreichen Aktivitäten der rein ehrenamtlich getragenen Garteninitiative für die Integration von geflüchteten Menschen. Die Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von 500 Euro verbunden ist, findet im Kulturgarten im Rahmen des jährlichen Sommerfestes statt. Pressevertreter und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.

Der Kulturgarten entstand zu Beginn der Gartensaison 2014 in einer freien Parzelle der Kleingartenkolonie Moorfeld e.V. am Stadtrand von Lüneburg. Initiiert wurde das Projekt von einer Gruppe von Studierenden. Seitdem kommen dort Menschen verschiedener Nationalitäten, Generationen und Kulturen zusammen, die beim gemeinsam Gärtnern viel voneinander lernen – von Anbaumethoden über Gemüsesorten bis hin zu Rezepten.

„Im Kulturgarten begegnen sich unterschiedliche Menschen auf Augenhöhe. Hier rücken Wohnsituation und Aufenthaltsstatus in den Hintergrund, vielmehr geht es um ganz praktische Fragen, beispielsweise ab wann in den hiesigen Breiten Kartoffeln gepflanzt werden können und auf wie viele Arten sich Bohnen zubereiten lassen. Hier gehen Umweltbildung und interkulturelles Lernen Hand in Hand, und das macht Gartenprojekte für uns als Umweltverband so interessant“, sagt Silke Wissel, Teamleiterin Stadtnatur der DUH.

„Jeder, der hier mit anpackt, bringt unterschiedliche Kenntnisse aus den Heimatländern mit, das macht die Zusammenarbeit so spannend und lehrreich. Ohne das Wissen der Geflüchteten wäre unser Garten sicherlich nicht so vielfältig, wie er ist“, sagt Eva Kern aus dem Organisationsteam des Kulturgartens.

Im Rahmen des Wettbewerbs „Gärten der Integration“ zeichnet die DUH insgesamt drei Gartenprojekte und Initiativen aus, die geflüchtete Menschen miteinbeziehen oder die von Geflüchteten selbst initiiert wurden. Im Anschluss an die Auszeichnung lädt der Kulturgarten Lüneburg herzlich zum Sommerfest im Garten ein.

Im September und November 2017 wird jeweils ein weiterer „Garten der Integration“ ausgezeichnet und erhält ein Preisgeld von je 500 Euro. Die Einreichungsfrist für die nächste Auszeichnung ist der 15. August 2017, letzter Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2017. In diesem Zeitraum können Fragebögen eingereicht und Ergänzungen nachgereicht werden. Fachlich und finanziell gefördert wird der Wettbewerb innerhalb eines Sonderprogramms „Umwelt und Geflüchtete“ durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Adresse Kulturgarten Lüneburg: 
Kleingartenverein „Gartenfreunde Moorfeld“, Brandheider Weg 51 / Moorweg 33, Gartenparzelle Nr. 105 (Gegenüber dem Vereinsheim).

Links: 


Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf: www.duh.de/gaerten-der-integration  
Mehr über die Arbeit der DUH im Bereich Stadtnatur: www.duh.de/zielgruppen/kommunen/stadtnatur 
Webseite des Kulturgartens Lüneburg: www.kulturgarten-lueneburg.de
Informationen zum DBU-Sonderprogramm „Umwelt und Geflüchtete“: https://www.dbu.de/123artikel37278_2362.html

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Niedersächsische Landesforsten warnen: Waldbrandgefahr steigt weiter an

, Energie & Umwelt, Niedersächsische Landesforsten

Die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) weisen auf die aktuell hohe Waldbrandgefahr hin. Die hohen Temperaturen der letzten Tage haben die...

Bayernwerk: Neue Power und Ideen für die zweite Stufe der Energiewende

, Energie & Umwelt, NewsWork AG

Mehr als fünf Billionen Euro (5.000.000.000.000 Euro) wird es kosten, die CO2-Emissionen bis 2050 auf 15 Prozent der Werte von 1990 zu senken,...

Biodiversität ist entscheidend für Gesundheit und Wohlstand

, Energie & Umwelt, World Future Council

Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei brauchen Biodiversität, um produktiv zu sein. Gleichzeitig haben sie einen massiven direkten und...

Disclaimer