Lange Hegel-Nacht am 8. Februar (16 bis 22 Uhr)

Mit Alexander Kluge, Klaus Vieweg, Udo Tietz und Sebastian Ostritsch

(lifePR) ( Marbach, )
Zum Finale der großen Ausstellung ›Hegel und seine Freunde‹ (noch bis 16. Februar im Literaturmuseum der Moderne) steht der schwäbische Meisterdenker im Mittelpunkt einer langen Museumsnacht mit umfangreichem Programm: Um 19 Uhr sprechen Heike Gfrereis und Jan Bürger (per Skype) mit dem Filmemacher, Schriftsteller und Theoretiker Alexander Kluge über das, was Denken ist und sein könnte: Pilze können nicht denken, so urteilte Hegel. Kluge dagegen sagt: Pilze sind wie Denken – ein Beispiel dafür ist die Metapher des Rhizoms als Modell der Wissensorganisation und Weltbeschreibung (Deleuze/Guattari).

Seit 175 Jahren ist die erste umfassende deutschsprachige Biographie Hegels erschienen: Um 19.45 Uhr werden der Jenaer Philosophieprofessor Klaus Vieweg, Autor der großen hochgelobten Hegel-Biographie Der Philosoph der Freiheit, und der Publizist Udo Tietz (Hegel für Eilige, Die Grenzen des Wir) befragt: »Warum Hegel?«. Um 20.45 Uhr folgt Sebastian Ostritsch, Autor von Hegel. Der Weltphilosoph, Hegels dynamischem Denken: Die Wahrheit einer Sache zeigt sich erst im Zusammenhang mit ihrem Gegenteil – oder wie der Schwabe Hegel sagen würde: »So isch no au wieder.« (Moderation: Martin Kuhn).

Das Programm der Langen Museumsnacht beginnt mit Führungen durch die Magazine und Museen: Um 16.15 Uhr führt Ulrich von Bülow, Leiter der Abt. Archiv, zu den Philosophenbeständen im Archiv, um 17.15 Uhr Julia Schneider durch ›Hegel und seine Freunde‹ und um 18.15 Uhr Martin Kuhn zum Thema ›Denken und Rausch‹.

Die Lange Hegel-Nacht findet am Samstag, 8. Februar, von 16 bis 22 Uhr statt. Alle Besucherinnen und Besucher sind im Anschluss (und zwischendurch) herzlich eingeladen, in der Cafeteria des Literaturarchivs weiter zu diskutieren.
Der Eintritt und alle Führungen sind frei!

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