Deutsche Schienenhilfe erwartet Lärmexplosion im Güterverkehr / Kritik am heutigen Schienengipfel

(lifePR) ( Bad Breisig, )
Zum heute in Berlin stattfindenden Schienengipfel erklärt die Deutsche Schienenhilfe: Wir fordern einen Schienenlärmgipfel von Bundesminister Andreas Scheuer.

Es ist traurig, dass das Thema Lärm beim heutigen Schienengipfel keine Priorität hat. Dabei ist der Lärm das größte Problem für die Akzeptanz des Schienengüterverkehrs in Deutschland. "Wir rechnen in den nächsten Jahren mit einer Lärmexplosion", erklärt der Sprecher der Deutschen Schienenhilfe, Jochen Zenthöfer: "Grund sind der stark steigende Schienengüterverkehr und die gleichzeitig steigende Zahl von schadhaften Zügen."

So berichtete jüngst die Zeitung "RailBusiness" (22. Juni 2020, Seite 1): "Flachstellen in Rädern drohen zu neuer Kostenbelastung zu werden." Flachstellen verursachen indes nicht nur Kosten, sondern vor allem Lärm. Sie sind dadurch auch eine Gefahr. Für Anwohner ebenso wie für Lokführer, für die Umwelt ebenso wie für Tiere. Und besonders für Kinder und Neugeborene.

Zum Ergebnis der Messungen: Innerhalb einer Woche (Messzeitraum) waren im Rheintal 78 % der Güterzüge mit durchschnittlich vier Achsen unterwegs, die Flachstellen aufwiesen. Deshalb schreibt "RailBusiness": "Unrund laufende Räder verursachen durch kurz getaktetes Hämmern auf der Schiene erhebliche Lärmbelästigungen. Die Erfolge der Lärmbekämpfung im Schienengüterverkehr gehen dadurch verloren."

"Das ist nicht nur ein Hammer, das ist ein fortgesetztes Hämmern! Die Erfolge der Lärmbekämpfung perdu und dann noch mehr Schienengüterverkehr in den nächsten Jahren. Das wird eine Katastrophe für Millionen Deutsche, besonders im Rheintal", erklärte Zenthöfer.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.