Sonntag, 22. April 2018


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Was die Zukunft bringt: Arbeit 4.0 und Rentenkommission

Vorstandsvorsitzende Helga Schwitzer: "Wir wollen Veränderung mitgestalten"

Laatzen, (lifePR) - Ob Digitalisierung, Globalisierung oder demografischer Wandel – mit dem Arbeitsplatz der Zukunft sollen die Services rund um Rente und Reha noch weiter ausgebaut werden. „Für unser Haus bedeutet das, Personalmanagement und Organisationsstrukturen besonders darauf auszurichten und so die Vorteile für Kunden und Beschäftigte in den Fokus zu nehmen“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Helga Schwitzer, jetzt in der Vertreterversammlung. Unter dem Vorsitz von Dr. Andreas Bierich (Arbeitgebervertreter) kamen die Delegierten in Laatzen zu ihrer ersten regulären Sitzung nach der Sozialwahl zusammen.

Die Arbeit werde sich verlagern: von der heute überwiegenden „Präsenzkultur“ im Büro auch hin zum teilweise mobilen und flexiblen Arbeiten, so Schwitzer. Das betreffe die Arbeitszeit, den Arbeitsort und die Arbeitsorganisation. Auch wenn beim Blick in die Arbeitswelt der Zukunft noch viele Fragen unbeantwortet bleiben: „Wir haben den Anspruch, unseren Kunden auch künftig ein moderner und starker Dienstleister zu sein und unseren Beschäftigten ein verantwortungsvoller Arbeitgeber“, betonte die Vorstandsvorsitzende.

Gute Aussichten gibt es für Beitragszahler und Rentner im kommenden Jahr. Wegen der gestiegenen Einnahmen werde der Beitragssatz um 0,1 auf 18,6 Prozent sinken, berichtete Schwitzer. Laut Bundesregierung zeichnet sich zudem eine Rentenanpassung um 3,1 Prozent in den alten und 3,2 Prozent in den neuen Bundesländern ab.
Bei all den positiven Nachrichten: „Wenn sich an der heutigen Rechtslage nichts ändert, sinken die Rücklagen der Rentenversicherung nach Berechnungen von Experten schon in fünf Jahren auf ein Fünftel des heutigen Wertes“, sagte Schwitzer und mahnte zugleich: „Wenn erkennbar ist, dass der Beitragssatz schon in wenigen Jahren deutlich angehoben werden muss, scheint mir eine bevorstehende Beitragssenkung fraglich.“ Hier müsse ein Prozess der Veränderung einsetzen, den der Vorstand des Rentenversicherers mitgestalten wolle. Konkrete Vorschläge soll eine geplante Rentenreformkommission bis Ende 2019 dem Gesetzgeber unterbreiten. „In diese politische Diskussion zur Weiterentwicklung der Alterssicherung werden wir uns einbringen“, kündigte sie an.

Das Parlament des niedersächsischen Rentenversicherers verabschiedete bei seinem Treffen den zweitgrößten Haushalt einer öffentlichen Institution in Niedersachsen – nach dem des Landes. Mit fast 12,3 Milliarden Euro erhöht sich das Budget gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent. Neben den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von etwa 9,5 Milliarden Euro kann das Haus fast 2,6 Milliarden Euro an Einnahmen aus Bundeszuschüssen verbuchen. Auf der Ausgabenseite bilden die Renten mit rund 10,1 Milliarden Euro den mit Abstand größten Posten. Für die medizinische und berufliche Rehabilitation sind zudem 314,6 Millionen Euro eingeplant.

Die Delegierten wählten zudem 77 Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Die ehrenamtlichen Helfer in der Nachbarschaft unterstützen Versicherte niedersachsenweit etwa beim Rentenantrag.

Die Vertreterversammlung ist das oberste Selbstverwaltungsorgan der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Hier nehmen je 15 ehrenamtliche Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber die Interessen der Beitragszahler wahr. Mit der Verabschiedung des Haushalts legen sie fest, für welche Zwecke die zur Verfügung stehenden Gelder eingesetzt werden sollen.

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