Samstag, 23. September 2017


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Wasserretter proben zwei Tage den Ernstfall

Ostwestfalens DLRG ist für Hochwasserhilfe gut gerüstet

Berlin, (lifePR) - Ein Hochwasser ist immer eine besondere Herausforderung für die Helfer der Wasserrettung.

Gefahren müssen eingeschätzt werden und dennoch schnell Hilfe geleistet werden. Damit die Retter der DLRG im Östlichen Westfalen dies sicherstellen können, werden regelmäßig Übungen absolviert. Alle zwei Jahre wird dann gemeinsam in einer Großübung geprobt, ob Material und Mensch fit sind für den Ernstfall.

Fit sind die Trupps aus den Kreisen Paderborn, Höxter und Gütersloh, so ist das Fazit der Beobachter.

Mit 4 Hochwasserbooten, zwei Tauchtrupps und einem Führungstrupp sind die DLRG‐Helfer bereits am Freitag im Sammelraum nahe Paderborn zusammengetroffen. Das erste Szenario ließ nicht lange auf sich warten, denn schon bei der Zugzusammenstellung mussten unverhofft mehrere Verletzte versorgt werden. Die Verletzten wurden von ausgebildeten Darstellern der DLRG gemimt.

Jeder DLRG‐Helfer, der im Katastrophenschutz eingesetzt wird, hat eine lange Ausbildung vom Rettungsschwimmer, Wasserretter, Sanitäter bis hin zum Helfer im Katastrophenschutz absolviert.

Darüber hinaus werden Bootsführer, Einsatztaucher, Gruppenführer und Zugführer für den Einsatz benötigt. Die Leistungsfähigkeit wurde gleich am nächsten Morgen gefordert. Um 5:30 Uhr holte ein Hochwasseralarm die Helfer aus dem Schlaf. Das Ziel der Kolonne, unter der Leitung von Zugführer Dirk Kleeschulte aus Büren und Zugtruppführer Daniel Menne aus Brakel, war der Diemelsee.

Vermeintliche Überschwemmungen haben Gerölllawinen ausgelöst und Personen am Ufer verschüttet und verletzt. Ein Segelboot war gekentert, die Besatzung vermisst. Einsatztaucher suchten und fanden den Segler und das Boot. Bootstrupps suchten die Böschungen großräumig ab, versorgten Verletzte und evakuierten weitere Personen.

Erstmalig wurde der neue Führungstrupp für die Einheiten der DLRG Hochstift Paderborn eingesetzt.

Die Warburger DLRG hat dafür ein Fahrzeug aufgebaut und ausgestattet. Die Führungsgehilfen werden ebenfalls aus der Ortsgruppe Warburg gestellt, während die Zugführung dann durch den Landesverband Westfalen gestellt wird. Der DLRG Bezirk Hochstift Paderborn verfügt selbst über sechs Zugführer, so dass die Zugführung problemlos besetzt wird.

Nach gut 8 Stunden hieß es für die gut 50 Helfer "Übungsende". Übungsleiter Karsten Klick und Übungsbeobachter Martin Diederich des DLRG‐Landesverbandes Westfalen waren sich einig: "In Ostwestfalen haben wir eine hohe Kompetenz für den Hochwasserfall gebündelt. Mit der Übung konnten die Helfer erneut ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Wir sind gut gerüstet, um im Ernstfall schnell helfen zu können".

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