Schließung von Teilbereichen der Ständigen Ausstellung Film

(lifePR) ( Berlin, )
Ab September 2008 werden in der Ständigen Ausstellung Film die Bereiche "Von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart" und "Künstliche Welten" umgebaut und sind für die Besucher nicht mehr zugänglich. Das neue Konzept für diese Ausstellungsflächen erweitert den Bereich zum deutschen Film nach 1945 und setzt einen anderen Schwerpunkt beim Thema Animationsfilm. Bisher versammelten die "Künstlichen Welten" Exponate zum Science-Fiction-Film und zeigten anhand der Sammlung des USamerikanischen Tricktechnikers Ray Harryhausen, wie Einzelbildanimation in Handarbeit funktioniert. Harryhausen erweckte urzeitliche Monster und Halbwesen aus der antiken Mythologie auf der Leinwand zum Leben. Phase für Phase animierte er Trickfiguren vor der Kamera: 24 Bilder ergeben in der Vorführung eine Sekunde Film. Heute ist die Methode aus der Frühzeit des Filmtricks weitgehend durch die 3D-Computeranimation ersetzt. Markante Modelle aus der Sammlung Ray Harryhausen werden auch nach der Wiedereröffnung Ende Januar 2009 zu sehen sein, in ihrer bisherigen Konzeption sind die Räume nur noch bis zum 31. August 2008 zu sehen.

Dr. Rolf Giesen, der für die Deutsche Kinemathek eine in Europa einzigartige Sammlung von Exponaten zur Geschichte des Filmtricks und des Trickfilms zusammengetragen hat, erarbeitet die neue Darstellung der Entwicklung des Animationsfilms. Insbesondere soll das Publikum stärker medienpädagogisch einbezogen werden.
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