Brückenschlag zwischen Demografie und Immobilienmärkten

(lifePR) ( Freiburg, )
Deutsche Immobilien-Akademie (DIA) an der Universität Freiburg und Forschungszentrum Generationenverträge (FZG) gründen Forschungskooperation "DIA-Forschungsstelle für Demografie, Wohnungspolitik und Generationenverträge (DIA-DEM).

Deutschlands Bevölkerung schrumpft und vergreist. Bis zum Jahr 2050 werden statt 82 nur noch 60 Millionen Deutsche leben, rund neun Millionen von ihnen älter als 80 Jahre sein. Dieser demografische Wandel stellt die sozialen Sicherungssysteme und die regionalen Immobilienmärkte vor noch nie dagewesene Herausforderungen. Zur Erforschung der Zusammenhänge von Demografie und Immobilienmärkten und der sich daraus ableitenden Handlungsoptionen haben die Deutsche Immobilien-Akademie (DIA) an der Universität Freiburg und das Freiburger Forschungszentrum Generationenverträge (FZG) die DIA-Forschungsstelle für Demografie, Wohnungspolitik und Generationenverträge (DIA-DEM) gegründet. Die wissenschaftliche Leitung übernimmt Professor Bernd Raffelhüschen, der an der Universität Freiburg Direktor des Instituts für Finanzwirtschaft ist.

"Im Zentrum stehen vor allem Probleme der Vermögensbildung und Immobilienökonomie. Beide Institutionen bringen langjährige Forschungs- und Praxiserfahrung in die Kooperation ein", so Professor Raffelhüschen. Während sich das Forschungszentrum Generationenverträge bisher vorwiegend mit den sozialen Sicherungssystemen und Fragen der Finanz- und Sozialpolitik befasste, liegen die Schwerpunkte der DIA im Bereich Immobilien und Vermögensbildung. Der demografische Wandel und die Internationalisierung der Immobilienmärkte stellen auch die Forschung vor wachsende Herausforderungen. Der DIA ist es daher seit Jahren ein besonderes Anliegen, die Immobilienwirtschaft als eigenständiges Forschungsgebiet zu fördern", ergänzt DIA-Geschäftsführer Peter Graf. Erste Projekte werden nun inhaltlich abgestimmt.

Über das Forschungszentrum Generationenverträge (FZG):

Die demografische Entwicklung der deutschen Bevölkerung hat die umlagefinanzierten Sozialversicherungssysteme unter erheblichen Reformdruck gestellt. Ohne grundlegende Veränderungen sind diese Generationenverträge in Zukunft nicht mehr nachhaltig finanzierbar. Berechnungen mittels der Methode der Generationenbilanzierung können die Probleme dieser Systeme sichtbar machen und quantifizieren. Das Zentrum ist aus einer Neustrukturierung des Instituts für Finanzwissenschaft I der Albert-Ludwigs-Universität als ein unabhängiges wissenschaftliches Forschungsinstitut hervorgegangen.
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