Montag, 27. Februar 2017


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Keine Anzeichen für eine spekulative Blase am deutschen Wohnungsmarkt

Deutsche Hypo: Preisentwicklung ist eher Indikator realwirtschaftlicher Knappheit

(lifePR) (Hannover, ) Die Bildung einer spekulativen Blase deutet sich am gesamten deutschen Wohnungsmarkt nicht an. Allenfalls Metropolen bergen das Risiko einer punktuellen Überhitzung. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Deutschen Hypothekenbank.

Die Preise für Wohnimmobilien haben in den vergangenen drei Jahren angezogen. Allein im Jahr 2011 ist der Erwerb von Wohneigentum pro Kopf um 2,4 Prozent teurer gewesen als im Vorjahr. Wenn dieser Preisanstieg nicht oder nicht vollständig mit entsprechenden Änderungen der Fundamentaldaten einhergehen, sondern eher auf spekulativen Erwartungen der Marktteilnehmer fußen würde, bestünde die Gefahr einer Immobilienblase. Allerdings stellt Prof. Dr. Günter Vornholz, Leiter Markt-Analyse der Deutschen Hypo, fest: "Die Kaufkraft pro Kopf der privaten Haushalte hat sich im Jahr 2011 um 3,3, Prozent erhöht. Wohneigentum ist somit grundsätzlich erschwinglicher geworden."

Ebenfalls gegen eine spekulative Blase am deutschen Wohnungsmarkt spricht die unterschiedliche Entwicklung von Wohnungspreisen und Mieten. Während sich zuletzt Reihenhäuser etwas stärker als die Mieten verteuert haben, sind Eigentumswohnungen im Vergleich zu den Mieten günstiger geworden. "Eine spekulative Blase ist am gesamtdeutschen Wohnungsmarkt nicht zu erkennen", betont Vornholz. "An den steigenden Preisen lässt sich vielmehr die realwirtschaftliche Knappheit am Markt ablesen." Das Risiko einer Blase bestehe allenfalls in Metropolen, wo günstige Finanzierungskosten und die Unsicherheit hinsichtlich alternativer Anlageprodukte zu einer steigenden Nachfrage führen, die durchaus spekulative Züge annehmen könne.

Diese Presse-Information stellt eine Vorab-Veröffentlichung dar. Sie bezieht sich auf einen Extrakt aus der Studie "Perspektiven der Wohnungsmärkte in Deutschland", die die Deutsche Hypo im Rahmen der Reihe "Global Markets Real Estate" am 24. September 2012 veröffentlichen wird.

Deutsche Hypothekenbank (Actien-Gesellschaft)

Die Deutsche Hypothekenbank (Actien-Gesellschaft) ist eine auf die Finanzierung von Gewerbeimmobilien und das Kapitalmarktgeschäft mit in- und ausländischen Kunden spezialisierte Pfandbriefbank. Sie ist ein Unternehmen der NORD/LB und bildet im Konzern das Kompetenzzentrum für den Kerngeschäftsbereich Gewerbliche Immobilienfinanzierung. Die im Jahr 1872 gegründete Deutsche Hypo ist in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Benelux, Polen und den USA geschäftlich aktiv. Sie hat ihren Hauptsitz in Hannover und ist zudem in Hamburg, Frankfurt, München, Nürnberg und Düsseldorf sowie in Amsterdam, London, Madrid und Paris präsent. Mit rund 420 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 34,3 Mrd. Euro zählt die Deutsche Hypo zu den großen deutschen Immobilienfinanzierern. Weitere Informationen unter www.deutsche-hypo.de

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