Sonntag, 22. Juli 2018


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Nachteinsatz für die Seenotretter

Russischer Seemann auf Frachter vor Bremerhaven schwer verletzt

Bremen, (lifePR) - Einen schwer verletzten Seemann haben die Seenotretter der Station Bremerhaven gestern am späten Sonntagabend, den 10. Dezember 2017, von einem belgischen Frachter abgeborgen*.

Nach Informationen des Kapitäns war der Russe schwer gestürzt und hatte das Bewusstsein verloren. Bei dem Sturz zog er sich erhebliche Gesichtsverletzungen zu.

Der Seenotrettungskreuzer VORMANN JANTZEN, der zurzeit von der Station Bremerhaven aus im Einsatz ist, nahm Notärztin und Sanitäter an Bord und lief bei dichten Schneeschauern und Temperaturen um den Gefrierpunkt sofort aus.

Gegen 22.20 Uhr trafen die Seenotretter bei der „Marschenland“ ein. Der 75 Meter lange Frachter unter belgischer Flagge ankerte zum Zeitpunkt des Unfalls auf Blexen-Reede. Der Verletzte musste umgehend ins Krankenhaus eingeliefert werden. Seenotretter und Sanitäter hievten den Mann gemeinsam auf einer Trage vom Frachter auf den Seenotrettungskreuzer.

Die Messe des Seenotrettungskreuzers wurde zum Bordhospital. Notärztin und Sanitäter kümmerten sich um den Mann, der immer wieder das Bewusstsein verlor.

Die VORMANN JANTZEN lief unter Höchstgeschwindigkeit zurück nach Bremerhaven. Dort wurde der Verletzte sofort per Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert.

Der üblicherweise in Bremerhaven stationierte Seenotrettungskreuzer HERMANN RUDOLF MEYER befindet sich derzeit zur turnusgemäßen Generalüberholung auf der Werft Tamsen Maritim in Rostock. Die VORMANN JANTZEN ist ein Seenotrettungskreuzer ohne feste Station, der in solchen Fällen die Vertretung übernimmt. Die Besatzung wird durch reviererfahrene Seenotretter der jeweiligen Station ergänzt.

*abbergen: seemännisch für „in Sicherheit bringen“

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