Sonntag, 19. November 2017


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EIB und GIZ intensivieren Zusammenarbeit

Vereinbarung unterzeichnet - Intensive Kooperation vor allem im Bereich Klimaschutz

Luxemburg, Bonn/Eschborn, (lifePR) - Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH vertiefen ihre Zusammenarbeit. Eine entsprechende Vereinbarung haben in Bonn EIB-Präsident Werner Hoyer und Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der GIZ, unterzeichnet. Die Kooperation sieht vor allem gemeinsame Vorhaben im Bereich Klimaschutz und erneuerbare Energien vor, aber auch Projekte in den Bereichen Landwirtschaft, Infrastrukturentwicklung und Beschäftigungsförderung in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Ein erstes Kooperationsvorhaben haben GIZ und EIB jetzt mit FELICITY (Financing Energy for Low-carbon Investment – Cities Advisory Facility) gestartet. Ob Gebäude, öffentlicher Nahverkehr, Abwassermanagement oder Fernwärme – Städte und Gemeinden müssen sich klimafreundlicher aufstellen und in nachhaltige Infrastruktur investieren. Wie sie geeignete Projekte identifizieren, planen und so beantragen, dass sie auch von internationalen Banken finanziert werden können, dazu berät das Vorhaben FELICITY. Umgesetzt wird FELICITY im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI).

„Die EIB ist ein international engagierter Klimafinanzierer und verfügt über langjährige Expertise bei der Finanzierung nachhaltiger Infrastrukturprojekte. Damit ist sie für uns ein wichtiger Partner“, betonte Gönner. „Deshalb freue ich mich, dass wir unser Know-How künftig bündeln und in einem ersten Schritt Städte und Kommunen dabei unterstützen, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.“

„Wir setzen mit der Kooperation auf die Erfahrung der GIZ beim Management von Veränderungsprozessen, beim Wissenstransfer, aber auch bei der Schaffung von Strukturen, um nachhaltige Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu fördern“, so Werner Hoyer. „Städte und Gemeinden sind heute besonders gefordert, dem Klimawandel zu begegnen und mit FELICITY zeigen wir, dass wir gemeinsam mit der GIZ dort unterstützen können, wo dies am dringendsten ist. Das ist der richtige Start für eine vertiefte Partnerschaft.“

Als Finanzierungsarm der Europäischen Union arbeitet die EIB eng mit den EU-Organen zusammen und setzt mit ihren Finanzinstrumenten und Know-how für nachhaltige Investitionsprojekte die Politik der EU um. Mit FELICITY wird die EIB erstmals aktiver Durchführungspartner der GIZ.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern.

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