"Komasaufen" bei Jugendlichen: DEUTSCHE BKK fordert Beteiligung der Alkoholindustrie an Krankenhauskosten

Zahl der Krankenhausbehandlungen wegen Alkoholmissbrauchs stieg um 28 Prozent seit 2004

(lifePR) ( Berlin, )
Die Zahl der Jugendlichen, die zu einer Behandlung wegen Alkoholmissbrauchs in Kliniken eingeliefert werden mussten, stieg seit 2004 um 28 Prozent. Dies ergab eine Analyse der DEUTSCHEN BKK. Die durchschnittlichen Kosten für den Krankenhausaufenthalt liegen bei 500 Euro pro Fall.

In der Gruppe der 13- bis 17-jährigen stieg die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte seit 2004 kontinuierlich an. Für 2008 erwartet die DEUTSCHE BKK eine Rekordzahl von 210 Einlieferungen. Dies würde Mehrausgaben in Höhe von 105.000 Euro bedeuten.

Die Alkoholindustrie spricht mit ihrer Werbung gezielt junge Konsumenten an und verdient an den Verkäufen, ohne an den Folgekosten von übermäßigem Alkoholkonsum beteiligt zu werden. Der aktuelle Bericht der Drogenbeauftragten zeigt: Je mehr Alkoholwerbung Kinder und Jugendliche sehen, desto früher beginnen sie mit dem Trinken und desto mehr trinken sie.

Achim Kolanoski, Vorstandsvorsitzender der DEUTSCHEN BKK: "Jeder Fall eines Jugendlichen, der volltrunken in der Notaufnahme landet, ist tragisch und jeder Fall ist einer zuviel. Die Alkoholindustrie sollte endlich zur Verantwortung gezogen werden und einen Teil der Krankenhauskosten übernehmen." Vorstellbar wäre eine prozentuale Beteiligung der Alkoholindustrie pro verkauftem Liter Alkohol, die für Suchtprävention und Krankenhauskosten verwendet wird.
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