Freitag, 20. Juli 2018


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Kongress 2016: Vorprogramm erschienen

Berlin, (lifePR) - Der 9. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft findet unter dem Motto "Demenz. Die Vielfalt im Blick" vom 29. September bis 1. Oktober 2016 in Saarbrücken statt. Eingeladen sind Menschen mit Demenz und deren Angehörige, alle, die haupt- und ehrenamtlich in der Beratung, Betreuung, Pflege und Therapie tätig sind, sowie alle Interessierten. Soeben wurde das vorläufige Kongressprogramm unter www.demenz-kongress.de (Link: http://www.demenz-kongress.de ) veröffentlicht.

Der Kongress beginnt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Alexander Kurz (München) zum Thema "Die Vielfalt therapeutischer Möglichkeiten".
Unter dem Motto "Die Vielfalt im Blick" werden Monika Kaus und Swen Staack (1. Vorsitzende und Vorstandsmitglied der Deutschen Alzheimer Gesellschaft) Projekte vorstellen, die aus verschiedenen Blickwinkeln das Leben mit Demenz reflektieren. Menschen mit Demenz äußern sich in einem moderierten Gespräch zu ihren Wünschen und Aktivitäten.

Der dreitägige Kongress umfasst 35 Symposien, in denen ein breites Themenspektrum behandelt wird: Es gibt Vorträge zu Diagnostik, Therapie und Rehabilitation sowie zur Versorgung von Menschen mit Demenz in Akutkrankenhäusern. Die Vielfalt von Demenzerkrankungen wird aufgegriffen in Symposien zur Unterstützung von Menschen mit beginnender Demenz, von Angehörigen oder der relativ kleinen Gruppe der an Frontotemporalen Demenz Erkrankten sowie deren Angehörigen. Erfahrungen und Wünsche von Menschen mit Demenz und pflegenden Angehörigen kommen zur Sprache, ebenso die Themen Sexualität und Intimität. Großes Gewicht wird auch auf Kommunikation und Umgang mit Menschen mit Demenzen und Möglichkeiten der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben gelegt. Auch die Pflegestärkungsgesetze werden diskutiert, sowie die Politik für Menschen mit Demenz auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene.

Am dritten Kongresstag wird der Ehrenamtspreis und die mit 200.000 Euro dotierte Forschungsförderung 2016 der Deutschen Alzheimer Gesellschaft vergeben. Zum Abschluss sind zwei Höhepunkte zu erwarten. Michael Schmieder (Wetzikon, Schweiz) wird unter dem Titel "Das Einfache ist oft schwierig - das Schwierige oft einfach" den Alltag in einer stationären Einrichtung reflektieren. Prof. Andreas Kruse (Heidelberg) hält den Vortrag "Für einen würdevollen Umgang mit Demenz" mit Intermezzi am Klavier.

Monika Kaus, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, sagt:
"Das Programm des 9. Kongresses der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zeigt die vielfältigen Aspekte des Lebens mit Demenz in Deutschland. Das betrifft die Krankheitsbilder und -verläufe, die unterschiedlichen Lebensumstände und kulturellen Hintergründen. Dazu werden mehr als 90 Referentinnen und Referenten ihre Erfahrungen und Ideen einbringen und diskutieren."

Die Schirmherrschaft über den Kongress haben Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes übernommen.

9. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: "Demenz. Die Vielfalt im Blick", Saarbrücken, 29. September bis 1. Oktober 2016.
Informationen und Registrierung: www.demenz-kongress.de (Link: http://www.demenz-kongress.de ) Frühbuchertarif bis zum 2. August 2016 Akkreditierung von Medienvertretern: www.demenz-kongress.de (Link: http://www.demenz-kongress.de ). Die Pressekonferenz findet am Donnerstag, den 29. September 2016 von 12.30 bis 13.30 Uhr statt.

Hintergrund

Heute leben in Deutschland 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen davon etwa 60% mit einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2060 auf etwa 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist ein gemeinnütziger Verein. Als Bundesverband von mehr als 130 Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden vertritt sie die Interessen von Demenzkranken und ihren Familien. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 - 17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 - 259 37 95 14 (Festnetztarif).

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