Dienstag, 21. Februar 2017


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Ursache Psyche - jeder vierte Hautpatient ist betroffen

Erkrankungen auch durch Depressionen nachgewiesen / Psychosomatische Sprechstunde als erster Behandlungsschritt notwendig

(lifePR) (Hamburg, ) Dermatologen diagnostizieren immer häufiger psychische Beschwerden als Ursache von Hauterkrankungen. Bereits bei jedem vierten Patienten spielen seelische Fakto-ren eine Rolle. Umgekehrt können Hautprobleme zur Belastung im Alltag werden. Ein ganzheitliches Behandlungskonzept setzt auf die psychosomatische Sprechstun-de in der dermatologischen Praxis.

Seit Tagen quält Jens L. ein starker Juckreiz am ganzen Körper. Die Ursache ist ihm ein Rätsel, denn weder Waschmittel noch Duschgel hat er gewechselt. Als sein Dermatologe nachfragt, ob er momentan Probleme im Berufs- oder Privatleben ha-be, denkt er an die kürzliche Trennung von seiner Freundin.

"Viele Menschen reagieren mit Hautbeschwerden auf emotional belastende Situationen oder innere Konflikte, über die sie nicht sprechen können", erklärt Hautarzt Dr. Thilo Evers vom Dermatologikum Hamburg. Dieses Unvermögen Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken nennt sich Alexithymie. Die Betroffenen, meist Männer, sind oft überdurchschnittlich intelligent, können aber ihre Gefühle nicht einordnen. Die eingeschlossenen Emotionen erzeugen körperlichen Dauerstress, der sich dann in Krankheitsbildern wie Juckreiz, Schuppenflechte und Haarausfall äußern kann.

Hautkrankheiten und psychische Erkrankungen können sehr eng in Wechselbezie-hung stehen. Dass auch Depressionen häufiger im Zusammenhang mit dermatologischen Erkrankungen auftreten, bestätigt die Studie der School of Medicine of Osijek in Kroatien. Die Komorbidität der Erkrankungen wird mit der Interaktion von Immun-, Hormon-, Nervensystem erklärt und liegt bei 30 Prozent. So kann ein depressives Krankheitsverhalten das Immunsystem soweit schwächen, dass dies Auslöser für eine Hauterkrankung ist.

"Die Haut als Ausdrucksorgan hat eine Botschaft, die es zu entschlüsseln gilt", be-kräftigt auch Evers, der eine Zusatzausbildung als Psychotherapeut absolviert hat. Er vertritt im Dermatologikum Hamburg einen psychosomatischen Ansatz bei der Diagnose und Therapie von Hauterkrankungen. "Häufig dient ein vertrauensvolles Gespräch mit dem Patienten der Ursachenermittlung und ist somit der erste Behandlungsschritt." Der Experte verzeichnet Behandlungserfolge vor allem bei rezidivierenden und chronischen Krankheitsbildern.

Die Fachärzte in der psychosomatischen Sprechstunde des Dermatologikums Hamburg behandeln zunehmend auch Patienten, die auf Grund ihrer Haut-erkrankungen unter psychischen Problemen leiden. Eine schwerwiegende Diagnose wie Hautkrebs, oder sichtbare Hautveränderungen bei einer Neurodermitis können sich erheblich auf das psychische Befinden der Patienten auswirken. "Das Erkennen dieser Zusammenhänge spielt eine wesentliche Rolle bei der erfolgreichen Therapie beider Krankheitsbilder", bestätigt Evers.

DERMATOLOGIKUM HAMBURG

Das Dermatologikum Hamburg zählt mit 300 Behandlungen täglich und 150 Mitarbeitern zu Europas größten Spezialeinrichtungen für die Diagnostik und Therapie von Hauterkrankun-gen. Die Praxis- und Tagesklinik für Dermatologie, Allergologie, operative Dermatologie, Ge-fäßchirurgie und dermatologischer Labordiagnostik wurde im Jahr 1997 von Professor Dr. Volker Steinkraus gegründet. Das Dermatologikum Hamburg wird heute von ihm und seinen Partnern geleitet. Die Praxis verfügt über eine eigenes Labor für Histologie, Mykologie und Bakteriologie und betreibt eigene klinische Forschungen mit der Entwicklung neuer Thera-pieverfahren.

Die Klinik im Internet unter: www.dermatologikum.de

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