Donnerstag, 26. April 2018


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Neuer Landesvorstand gewählt und Neuausrichtung beschlossen!

Jahresmitgliederversammlung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg

Stuttgart/Freiburg i.Br., (lifePR) - Dr. Günther Petry, Oberbürgermeister der Stadt Kehl, wurde am letzten Freitag bei den Vorstandswahlen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg in Freiburg i.Br. mit herausragender Mehrheit (89,4 Prozent) von den ca. 220 Delegierten auf der Jahresmitgliederversammlung erneut zum Landesvorsitzenden gewählt. Dr. Petry steht seit 2012 an der Spitze des Verbandes. Als Vorstandsmitglieder wiedergewählt wurden Biggi Bender MdB und Daniela Steinhoff, Geschäftsführerin im Frauenunternehmen ZORA gGmbH in Stuttgart. Der Vorstand ist das höchste Führungsgremium des Verbandes. Neben der Neuwahl des Vorstandes stand ein Beschluss der Delegierten zur zukunftsfähigen Neuausrichtung des Landesverbands im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Dr. Günther Petry will sich als Landesvorsitzender dafür einsetzen, dass die Kreativität und der auf das Gemeinwohl orientierte Gestaltungswille der freien Träger nicht der zunehmenden Ökonomisierung sozialer Arbeit zum Opfer fällt. "Soziale Arbeit muss sich heutzutage an Regeln der Marktwirtschaft orientieren. Auf der anderen Seite gibt es eine dem Gemeinwohl verpflichtete "Kultur des Helfens". Der Paritätische hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen sozialwirtschaftliches Denken und soziales Handeln miteinander zu verbinden, um den Spagat zwischen "Geld und guten Taten" zu meistern", betonte Dr. Petry in seiner Antrittsrede. "Wir möchten mit unserer Arbeit und unserem Engagement von der Politik und den Kostenträgern ernst genommen und nicht nur als Kostenfaktor gesehen werden."

Bei der Jahresmitgliederversammlung stand auch die innerverbandliche Weichenstellung für eine neue verbandlichen Führungsstruktur im Fokus. Der bisher ehrenamtliche Vorstand soll ab 2015 durch einen hauptamtlichen Vorstand, einen Aufsichtsrat und einen Fachbeirat ersetzt werden. Die Delegierten sprachen sich auf der Basis eines Grundsatzbeschlusses mit deutlicher Mehrheit für die Ausgestaltung der künftigen Organisationsstruktur aus. "Mit der Entscheidung für einen geschäftsführenden Vorstand und einen kontrollpflichtigen Aufsichtsrat schaffen wir eine klare Trennung zwischen dem operativen Verbandsgeschäft und der Aufsicht. Das schafft nicht nur mehr Transparenz, sondern macht auch schnellere Entscheidungen möglich. "Beides sind wichtige Faktoren, um einen wachsenden Wohlfahrtsverband wie den Paritätischen in eine sichere Zukunft zu führen", erklärte Hansjörg Böhringer, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Baden-Württemberg. Bis zur Mitgliederversammlung 2014 soll ein konkreter Satzungsentwurf ausgearbeitet und zur Abstimmung vorgelegt werden.

Die Mitglieder wählten in der Jahresversammlung bis zur Neustrukturierung des Verbandes auch einen neuen Vorstand auf zwei Jahre. In den Landesvorstand wurden gewählt: Daniela Steinhoff, Stuttgart, Hans Artschwager, Hildrizhausen, Tobias David, Karlsruhe; Timothy Apps, Freiburg; Birgitt Bender MdB, Stuttgart; Albrecht Schumacher; Denkendorf; Prof. Christel Michel, Ravensburg; Prof'in Dr'in Monika Barz, Reutlingen; Helmut Dengel, Bretzfeld; Walter Schmid, Winterbach. Als "Nachrücker" im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstandsmitglieds stehen fest: Reinhard Bratzel, Stuttgart; Klaus Koch, Ravensburg und Michael Hünninger, Freiburg i.Br. Weitere Infos zu den Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie unter www.paritaet-bw.de

Der Paritätische Wohlfahrtsverband LV Baden-Württemberg

Der PARITÄTISCHE ist einer der sechs anerkannten Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege. Er ist weder konfessionell, weltanschaulich noch parteipolitisch gebunden. Ihm sind in Baden-Württemberg über 820 selbständige Mitgliedsorganisationen mit insgesamt rund 4000 sozialen Diensten und Einrichtungen angeschlossen. Vielfalt ist das paritätische Markenzeichen. Im Paritätischen verbinden sich soziale Einrichtungen und Initiativen aus den verschiedensten sozialen Bereichen. Gemeinsam sichern wir die Vielfalt der Angebote und vereinen soziale Verantwortung, Selbsthilfe und Bürgerengagement in unseren Mitgliedsorganisationen und unserem Wirken als deren Dachverband.

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