Montag, 18. Juni 2018


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Deka steuert 2017 auf Rekordabsatz zu

Frankfurt am Main, (lifePR) -
Nettovertriebsleistung in den ersten drei Quartalen um 60 Prozent auf rund 21 Mrd. Euro erhöht
Ungebrochener Trend zum Wertpapiersparen: 430.000 neue Sparverträge
Wirtschaftliches Ergebnis steigt um 18 Prozent auf 412 Mio. Euro
Harte Kernkapitalquote verbessert sich auf 17,5 Prozent


Die Deka-Gruppe steuert kurz vor ihrem hundertjährigen Jubiläum auf einen Rekordabsatz zu: In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte die Nettovertriebsleistung um rund 60 Prozent auf 20,7 Mrd. Euro gesteigert werden (Vorjahreszeitraum: 13,0 Mrd. Euro). Einen großen Anteil an diesem Wachstum hatte das institutionelle Geschäft. Dort stieg der Nettoabsatz um 73 Prozent auf 11,6 Mrd. Euro (6,7 Mrd. Euro). Auch im Retailgeschäft mit Sparkassenkunden hält die positive Entwicklung an. Hier wuchs der Nettoabsatz um 44 Prozent auf 9,1 Mrd. Euro (6,3 Mrd. Euro).  Fortgesetzt hat sich auch die gute Entwicklung beim regelmäßigen Wertpapiersparen: Die Sparkassenkunden schlossen in den ersten neun Monaten netto rund 430.000 neue Sparpläne ab. Im gesamten Vorjahr waren es rund 300.000. Der Gesamtbestand an Sparplänen erhöhte sich damit bis Ende September 2017 auf mehr als 3,9 Millionen Verträge (inkl. Altersvorsorge und VL).

Der hohe Nettoabsatz und eine gute Wertentwicklung führten zu einer Zunahme der Total Assets per 30.9.2017 auf 282,6 Mrd. Euro (Ende 2016: 256,8 Mrd. Euro). Auf Fondsprodukte entfielen davon 265,4 Mrd. Euro (241,7 Mrd. Euro). Die kräftige Volumensteigerung bei den Fondsprodukten um 24 Mrd. Euro setzt sich aus einem Nettoabsatz von 17 Mrd. Euro und einer Wertentwicklung von 9 Mrd. Euro zusammen; rund 2 Mrd. Euro wurden an die Anleger ausgeschüttet.

„Das Wachstumsmomentum im Wertpapiergeschäft ist weiter hoch. Erfreulich ist, dass wir neben dem kräftigen Retailgeschäft mit Sparkassenkunden auch immer stärker als relevanter Anbieter für institutionelle Investoren wahrgenommen werden“, sagt Michael Rüdiger, Vorstandsvorsitzender der DekaBank. „Unser Ziel bleibt es, gemeinsam mit den Sparkassen alle Bevölkerungsschichten von der Notwendigkeit der vermögensbasierten Wertpapieranlage zu überzeugen. Unsere Zahlen zeigen, dass die dafür angestoßenen Maßnahmen fruchten. Wir sind aber noch weit davon entfernt, dass jetzt die überwiegende Zahl der Sparer auf Wertpapiere setzt. Hier gilt es, Anreize zur Förderung zu schaffen. Sonst werden die anhaltenden Niedrigzinsen zu einer weiteren Spreizung der finanziellen Verhältnisse in der Bevölkerung führen.“

Auch das Wirtschaftliche Ergebnis der Deka-Gruppe entwickelte sich weiter ordentlich. Es stieg in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 um 18 Prozent auf 412 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 349 Mio. Euro). Dazu trug insbesondere das Provisionsergebnis bei, das aufgrund der gestiegenen Total Assets um 11,5 Prozent auf 894 Mio. Euro (802 Mio. Euro) zunahm. Das Zinsergebnis stieg um 3,5 Prozent auf 115 Mio. Euro (111 Mio. Euro).

Der Risikovorsorgesaldo lag mit 5 Mio. Euro im positiven Bereich (-143 Mio. Euro). Während der Risikovorsorgesaldo im Kreditgeschäft bei -5 Mio. Euro lag (-128 Mio. Euro), fiel die Risikovorsorge auf Wertpapiere der Kategorien Loans and Receivables (LaR) und Held to Maturity (HtM) mit 11 Mio. Euro aufgrund der Teilauflösung einer Portfoliowertberichtigung positiv aus (-15 Mio. Euro).

Das Finanzergebnis aus Handelsbuch-Beständen lag bei 221 Mio. Euro und damit fast auf Vorjahresniveau (226 Mio. Euro). Das Finanzergebnis aus Bankbuch-Beständen blieb mit -129 Mio. Euro dagegen unter dem positiven Vorjahreswert (143 Mio. Euro). Ursächlich dafür war die Erhöhung der pauschalen Vorsorge zur Abdeckung potenzieller Risiken um 150 Mio. Euro. Der pauschale Vorsorgebetrag findet im Wirtschaftlichen Ergebnis außerhalb der IFRS-GUV und ohne konkrete Zuordnung auf die Geschäftsfelder Berücksichtigung. Im Vorjahreszeitraum hatte das Finanzergebnis von positiven Bewertungseffekten bei Wertpapieren sowie der Rückführung von im Vorjahr gebildeter pauschaler Vorsorge (40 Mio. Euro) profitiert.

Die Erträge (nach Risikovorsorge) der Deka-Gruppe konnten in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 um 9 Prozent auf 1.152 Mio. Euro (1.055 Mio. Euro) gesteigert werden. Die Aufwendungen erhöhten sich um 5 Prozent auf  739 Mio. Euro (706 Mio. Euro). Diese enthalten die vollen Jahresbeiträge zur Sicherungsreserve der Landesbanken und Girozentralen (8 Mio. Euro) sowie der europäischen Bankenabgabe (35 Mio. Euro). Zur Erhöhung der Aufwendungen beigetragen haben unter anderem die Zunahme der Anzahl der Mitarbeiter, beispielsweise aufgrund der Integration des S Brokers, sowie höhere Beratungsaufwendungen zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen.

Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern lag mit 12,1 Prozent über der des Vorjahreszeitraums (10,8 Prozent). Die harte Kernkapitalquote (fully loaded) verbesserte sich auf 17,5 Prozent (Ende 2016: 16,7 Prozent).

Beim Ausblick auf das Gesamtjahr rechnet die  Deka mit einem Wirtschaftlichen Ergebnis, das moderat über dem des Jahres 2016 (415 Mio. Euro) liegen wird. Voraussetzung dafür ist ein anhaltend positives Marktumfeld.

DekaBank Deutsche Girozentrale

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von rund 283 Mrd. Euro (per 30.09.2017) sowie über vier Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlagepro­dukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wertpapiergeschäft aus.

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