Dienstag, 21. November 2017


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Deka steigert Nettovertriebsleistung im ersten Halbjahr um 40 Prozent auf 12,6 Mrd. Euro

300.000 neue Sparverträge - Trend setzt sich ungebremst fort / Gute Performance: Deka-Fonds erzielen knapp 6 Mrd. Euro in sechs Monaten / Wirtschaftliches Ergebnis auf 241 Mio. Euro erhöht, harte Kernkapitalquote (fully loaded) auf 18 Prozent

Frankfurt am Main, (lifePR) - Sparkassenkunden und Profiinvestoren entscheiden sich immer öfter für Deka-Fonds und -Zertifikate: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres stieg der Nettoabsatz um 40 Prozent gegenüber dem guten Vorjahreszeitraum an; die Nettovertriebsleistung betrug im ersten Halbjahr 12,6 Mrd. Euro (Vorjahreszeitraum: 9,0 Mrd. Euro). Davon kamen 5,7 Mrd. Euro (3,9 Mrd. Euro) aus dem Retailgeschäft mit Sparkassenkunden und 6,9 Mrd. Euro (5,1 Mrd. Euro) aus dem Geschäft mit institutionellen Kunden. Der Trend des regelmäßigen Wertpapiersparens setzt sich dabei ungebremst fort: Die Sparkassenkunden schlossen im Schnitt an jedem Filialöffnungstag über 2.300 neue Deka-Sparpläne ab. Mit rund 300.000 Sparplänen entschieden sich damit in nur sechs Monaten so viele Menschen für neue Wertpapiersparpläne wie im gesamten Jahr 2016. Der Gesamtbestand erhöhte sich hierdurch bis Ende Juni 2017 auf fast 3,8 Millionen Verträge (inkl. Altersvorsorge und VL).

Die Total Assets der Deka-Gruppe stiegen aufgrund des hohen Nettoabsatzes und einer guten Wertentwicklung auf 270,4 Mrd. Euro (Ende 2016: 256,8 Mrd. Euro), davon entfielen 253,7 Mrd. Euro auf Fondsprodukte (241,7 Mrd. Euro). Die Steigerung um 12 Mrd. Euro bei den Fondsprodukten setzt sich aus einem Nettoabsatz von 8 Mrd. Euro und einer Performance von knapp 6 Mrd. Euro zusammen; fast
2 Mrd. Euro wurden an die Anleger ausgeschüttet.

„Wir konnten unseren Wachstumskurs auch 2017 fortsetzen – das Momentum hält an. Zum Wachstum haben sowohl die Geschäftsfelder im Asset Management als auch im Bankgeschäft beigetragen“, sagt Michael Rüdiger, Vorstandsvorsitzender der DekaBank. „Es ist besonders erfreulich, dass die Bemühungen von Sparkassen und Deka zum Ausbau des Wertpapiersparens fruchten. Ein großer Teil der Zuflüsse im Retail-Fondsgeschäft kommt inzwischen aus den regelmäßigen Beiträgen der Fondssparpläne.“

Das Wirtschaftliche Ergebnis der Deka-Gruppe lag im ersten Halbjahr 2017 bei 241,3 Mio. Euro und damit um 5 Prozent über dem des Vergleichszeitraums des Vorjahres (229,8 Mio. Euro). Gesteigert werden konnte insbesondere das Provisionsergebnis, das vor allem von der Zunahme der Total Assets profitierte; es stieg um 13,1 Prozent auf 573,2 Mio. Euro (506,9 Mio. Euro).

Das Zinsergebnis lag im Berichtszeitraum mit 78,9 Mio. Euro ungefähr auf dem Niveau des Vergleichszeitraums des Vorjahres (75,1 Mio. Euro). Der Risikovorsorgesaldo lag mit 12,6 Mio. Euro im positiven Bereich (-89,6 Mio. Euro),  0,8 Mio. Euro davon entfielen auf das Kreditgeschäft (-74,1 Mio. Euro). Die Risikovorsorge auf Wertpapiere der Kategorien Loans and Receivables (LaR) und Held to Maturity (HtM) fiel mit 11,8 Mio. Euro aufgrund der Teilauflösung einer Portfoliowertberichtigung positiv aus (-15,5 Mio. Euro).

Das Finanzergebnis aus Handelsbuch-Beständen lag bei 167,5 Mio. Euro und damit um 11,5 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres (189,3 Mio. Euro). Das Finanzergebnis aus Bankbuch-Beständen blieb mit -100,6 Mio. Euro hinter dem Vorjahreswert (108,5 Mio. Euro) zurück. Ergebnismindernd wirkte sich dabei die Erhöhung der pauschalen Vorsorge zur Abdeckung potenzieller Risiken um 100 Mio. Euro aus. Der pauschale Vorsorgebetrag findet im Wirtschaftlichen Ergebnis außerhalb der IFRS-GUV und ohne konkrete Zuordnung auf die Geschäftsfelder Berücksichtigung. Im ersten Halbjahr 2016 hatte dieses Ergebnis von positiven Bewertungseffekten bei Wertpapieren sowie der Rückführung von in Vorjahren gebildeter pauschaler Vorsorge profitiert.

Insgesamt stiegen die Erträge nach Risikovorsorge um 6,6 Prozent auf 759,8 Mio. Euro (712,7 Mio. Euro). Die Aufwendungen nahmen gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 zu und beliefen sich auf 518,5 Mio. Euro (482,9 Mio. Euro). Diese enthalten bereits den vollen Jahresbeitrag zur Sicherungsreserve der Landesbanken und Girozentralen (13,7 Mio. Euro). Dasselbe gilt für die europäische Bankenabgabe (35,3 Mio. Euro). Zum Anstieg der Aufwendungen beigetragen hat zudem der gestiegene Personalaufwand aufgrund der höheren Mitarbeiterkapazitäten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016, unter anderem aufgrund der Integration des S Brokers. Darüber hinaus stieg der Sachaufwand insbesondere aufgrund von höheren Beratungsaufwendungen zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen.

Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern entwickelte sich im Halbjahresvergleich mit 10,7 Prozent stabil. Die harte Kernkapitalquote (fully loaded) verbesserte sich auf 18,0 Prozent (Ende 2016: 16,7 Prozent).

„Unsere Finanzkennzahlen sind im ersten Halbjahr auf einem stabilen Niveau – das Wertpapierhaus der Sparkassen steht damit weiter auf einem soliden Fundament“, ergänzt der Vorstandsvorsitzende Michael Rüdiger. „Wir haben eine Balance aus Wachstum und Ergebnissicherung erreicht. Unsere Wachstumsinvestitionen in den Retail- und in den institutionellen Vertrieb sind weiterhin wichtige Erfolgstreiber.“

DekaBank Deutsche Girozentrale

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von rund 270 Mrd. Euro (per 30.06.2017) sowie über vier Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlagepro­dukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wertpapiergeschäft aus.

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