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degewo: Neubau braucht Vorrang

Repräsentative Umfrage zeigt: Berliner akzeptieren Neubau in der Nachbarschaft - Sorge um Mietenentwicklung

(lifePR) (Berlin, ) 75 Prozent der Berliner machen sich Sorgen um die Mietentwicklung in der Hauptstadt. Jeder Dritte wäre bereit für eine Neubauwohnung mehr Miete zu bezahlen und mehr als 80 Prozent würden es akzeptieren, wenn in ihrer Nachbarschaft ein Neubau entstehen würde. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die von degewo in Auftrag gegeben wurde. Das Meinungsforschungsinstitut INFO GmbH hatte mehr als 1.000 Berliner befragt.

"Alle wollen mehr Neubau in Berlin. Die Akzeptanz ist auch in der Bevölkerung groß. Wir wünschen uns jetzt mehr Entschlossenheit in Politik und Verwaltung. Denn was wir zum Neubau jetzt brauchen sind Grundstücke, hier sind manche Abläufe noch zu langsam", sagte degewo- Vorstandsmitglied Frank Bielka.

Mieten, Neubau, Modernisierungen - das sind die zum Teil heftig diskutierten, aktuellen Themen der Wohnungswirtschaft in Berlin. Bei allen drei Stichworten ist degewo, Berlins führendes Wohnungsunternehmen, mit Erfolg unterwegs. Die Mieten des freifinanzierten degewo-Bestandes bewegen sich mit durchschnittlich 5,25 Euro pro m2 unterhalb des Mietspiegels 2011, mehr als 500 Millionen Euro werden bis 2020 in die Bestandssanierung investiert und ein Neubauprogramm für 1.500 Wohnungen ist bereits angeschoben. "Berlin wird sich in den kommenden Jahren verändern. Wir wollen dazu beitragen, dass diese Veränderungen fair ablaufen und die Mieter nicht auf der Strecke bleiben. Mit sozialen Mieten, einem umfassen Neubauprogramm und Modernisierungen, die sich an den Bedürfnissen der Mieter orientieren", sagt Frank Bielka.

Dass das notwendig ist und breite Zustimmung findet, zeigt die degewo-Berlin- Umfrage. 46 Prozent von repräsentativ befragten 1.004 Berlinern sagen "sie machen sich große Sorgen um die Mietenentwicklung in Berlin"; weitere 25 Prozent "nur etwas Sorgen". "Es ist so viel über steigende Mieten geschrieben und gesprochen worden, dass die Mieter sich ernsthafte Gedanken machen, sich ihre Miete in Zukunft nicht mehr leisten zu können", sagt Vorstandsmitglied Frank Bielka und ergänzt: "Unsere Mietenentwicklung unterstützt diese Szenarien nicht." Der durchschnittliche Mittelwert für eine Nettokaltmiete liegt laut Berliner Mietspiegel 2011 bei 5,21 €/m2, In degewo-Quartieren beträgt die zulässige ortsübliche Vergleichsmiete 5,29 €/m2. Tatsächlich liegen die Mieten im freifinanzierten degewo-Bestand mit 5,25 €/m2 noch darunter.

Repräsentative Umfrage zu Mieten und Neubau Damit die Mieten in Berlin nicht weiter steigen, setzen viele Akteure auf Neubau.

degewo fragte daher: "Wären Sie bereit, für eine Neubauwohnung mehr Miete zu bezahlen?" Insgesamt wären 32 Prozent der Hauptstädter dazu bereit. Die Zu-stimmung der unter 29-Jährigen liegt mit 45 Prozent noch einmal deutlich höher. "Das deckt sich mit unseren Erfahrungen bei der Vermietung von energetisch modernisierten Wohnungen. Diese sind nahezu voll vermietet", sagt degewo-Vorstandsmitglied Christoph Beck. "Die Mieter akzeptieren den höheren Miet-preis, wobei wir auch nicht vergessen dürfen, dass der Energieverbrauch nach Sanierung um bis zu 50 Prozent sinkt."

Besonders interessant ist die hohe Zustimmung bei der Akzeptanz von Neubau-ten in der Nachbarschaft. Mehr als 80 Prozent der Berliner würden es akzeptie-ren, wenn in ihrem Kiez neu gebaut wird, nur 18 Prozent lehnen das ab. "Die Zustimmung für Neubauten ist bemerkenswert hoch", sagt degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka. Aber auch das entspreche den Erfahrungen des Wohnungsunternehmens. In Mariengrün, wo die ersten 52 Wohnungen derzeit entstehen und in der südlichen Gropiusstadt, wo die Planung für Neubauten be-reits weit fortgeschritten ist, haben die Anwohner deutlich mehr Zustimmung als Ablehnung signalisiert. "Hier findet ein Umdenkprozess statt. Eine solche Stim-mung wäre vor einigen Jahren noch nicht möglich gewesen. Heute akzeptieren die Berliner, dass ihre Stadt nur durch zusätzliches Wachstum fit gemacht werden kann für die Zukunft."

Gleichzeitig warb der degewo-Vorstand bei Politik und Verwaltung für mehr Ent-schlossenheit für den Wohnungsbau. "Alle Beteiligten sind jetzt in der Pflicht. Die degewo hat ihre Hausaufgaben erledigt und kann den geplanten Neubau auch finanzieren. Was wir nun brauchen sind die Grundstücke, hier sind manche Ab-läufe noch zu langsam", sagten Frank Bielka und Christoph Beck. Beide begrüß-ten die Einrichtung einer Leitstelle für den Wohnungsbau.

Unter der Überschrift "Fairness wohnt bei degewo", hat Berlins führendes Woh-nungsunternehmen eine Imagekampagne gestartet. Fakten, Informationen, Hin-tergründe und einen Blog dazu gibt es unter: www.fairness-wohnt-bei-degewo.de.

degewo AG

Die degewo ist das führende Wohnungsunternehmen in Berlin. Mit über 73.000 ver-walteten Wohnungen und rund 1.100 Mitarbeitern zählen wir zu den größten und leistungsfähigsten Wohnungsunternehmen in Deutschland. Unsere Bestände befin-den sich in allen Stadtteilen Berlins, und wir verbessern stetig unseren Service, so dass wir den vielfältigen Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen. Als kommuna-les Wohnungsunternehmen übernehmen wir Verantwortung für die Stadt Berlin und ihre Menschen.