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Irreführende Berichterstattung durch ZDF-Frontal und Foodwatch

Die ZDF-Frontal Berichterstattung "Klimaneutral mit Aldi" ist tendenziös, suggestiv, irreführend und motiviert durch die Foodwatch-Agenda

(lifePR) (München, )
Falsche Behauptungen durch die Foodwatch-Agenda

Der Klimaschutz gewinnt in der Öffentlichkeit immer mehr an Relevanz und Bedeutung und somit nehmen auch Medienberichte über Klimaneutralität und Klimaschutzprojekte zu. Unter dem Thema "Klimaneutral mit Aldi" berichtete ZDF Frontal am 21. Juni 2022 - mit Unterstützung des NGO Foodwatch - über das angebliche fragwürdige Versprechen des Discounters Aldi. Die Projektkritik von ZDF-Frontal an den beiden Klimaschutzprojekten Aufforstung in Guanaré/Uruguay und Saubere Kochöfen in Kumasi/Ghana ist tendenziös, suggestiv, irreführend und widerlegbar. Sie ist motiviert durch Foodwatch und deren eigene Agenda.

ZDF Frontal veröffentlicht eine verzerrte Berichterstattung durch falsche Assoziationen und manipulierte Interviews

In der Berichterstattung vom 21. Juni 2022 verzerrt ZDF-Frontal bewusst die grundlegende Rolle der CO₂-Finanzierung bei der nachhaltigen Landbewirtschaftung, manipuliert im Kontext Interviews und untergräbt damit alle Bestrebungen zur Bewältigung der Klimaherausforderungen. Der Grund für diese Art der Berichterstattung ist die Agenda von Foodwatch und zweier Aktivisten, deren Äußerungen und Meinungen im klaren Gegensatz zur großen Mehrheit aller Wissenschaftler und wissenschaftlichen Beweisen stehen. ZDF-Frontal bietet in der Berichterstattung falschen Behauptungen einen großen Raum und untergräbt das öffentliche Vertrauen in der Klimawissenschaft, den laufenden Bemühungen im Klimaschutz der letzten Jahrzehnten und fördert damit Verschwörungstheorien. 

Gemeinsam mit Foodwatch scheint ZDF-Frontal krampfhaft beweisen zu wollen, dass bei der klimaneutralen Milch von Aldi gar keine CO₂-Kompensation stattfinden kann und greift zu Beginn das Kombi-Klimaschutzprojekt "Aufforstung in Deutschland" auf. Dabei wird dem Zuschauer suggeriert, dass der Discounter Aldi durch die Bäume-Pflanzung in Deutschland gar keine CO₂-Emissionen ausgleichen kann, weil es bis zu 20 Jahre dauert, bis die gepflanzten Bäume zu einem nennenswerten CO₂-Speicher beitragen. Das ist in erster Linie richtig aber wohl bewusst falsch im Kontext wiedergegeben. Das Klimaschutzprojekt ist eine Kombination aus nationaler Baumpflanzung für den zukünftigen Klimaschutz in Deutschland und einem internationalen Klimaschutzprojekt, der die aktuellen CO₂-Emissionen durch die Milchproduktion ausgleichen kann. Das geht eindeutig aus der Climate-ID hervor und wird für jeden Verbraucher ordnungsgemäß und transparent angezeigt. Aldi behauptet nicht, dass die Milch nur durch das "Baumpflanzen in Deutschland" klimaneutral ist. Als Ergebnis stellt ClimatePartner dem Unternehmen ein Signet aus, das der Aussage „Klimaneutral“, den Bezugspunkt (Verpackung, Produkt oder Unternehmen), eine persönliche ID-Nummer, sowie einen QR-Code mit Verlinkung zu einer persönlichen Zertifikatsseite, zuordnet, wie die IT-Recht Anwaltskanzlei München bestätigt. Foodwatch behauptet in der Berichterstattung, dass seitens dem Discounter Aldi eine Verbrauchertäuschung und -irreführung vorliegen würde, obwohl die Anforderungen an die rechtskonforme Werbung mit dem Klimaneutral-Label gegeben ist. Foodwatch möchte wohl, dass diese ausgewiesene Transparenz unter der Tracking-ID auch auf der Urkunde detailliert niedergeschrieben wird. Der Discounter Aldi lässt das durch ClimatePartner korrigieren, ändert aber nichts an der Tatsache, dass der CO₂-Ausgleich durch das Klimaschutzprojekt "Aufforstung in Guanaré/Uruguay" stattgefunden hat. Dass Aldi das Projekt "Baumflanzung in Deutschland" mitfinanziert und somit möglich macht, wird in dem Bericht von ZDF-Frontal absichtlich geschmälert.

Für die Aktivisten, die wohlmöglich hinter der ZDF-Reportage stecken, reicht die Verunglimpfung der zertifizierten Klimaschutzprojekte nicht aus, obwohl man schlichtweg vergessen hat, die erfolgten Kompensationen über die Tracking-ID nachzulesen. Die Macher der ZDF-Reportage Michael Strompen und Ulrike Mc Cullough fliegen also nach Uruguay, um das zertifizierte Klimaschutzprojekt der Aufforstung ins schlechte Licht zu rücken. Weil dies aber nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht machbar ist, gehen die Macher so weit, das Interviews aus dem Kontext gerissen und in einem anderen Zusammenhang falsch interpretiert werden.

Das Aufforstungsprojekt in Guanaré (Uruguay) erfüllt den international anerkannten VCS-Standard, sowie zusätzlich den FSC-Standard für nachhaltige Waldbewirtschaftung. Als solches wird Guanaré regelmäßig durch den akkreditierten, neutralen Prüfer "SCS Global Services" überprüft und überwacht. Die Reports und Ergebnisse bestätigen nachweislich die "Zusätzlichkeit" und die Wirksamkeit der Maßnahmen - auch durch die Pflanzung von Eukalyptus. Eukalyptus ist sehr effizient in der Aufnahme von CO₂ und der Produktion von Sauerstoff, da diese Pflanzen eine höhere Wachstumskapazität und dichte Holzeigenschaften haben. Zudem eignet er sich für die im Projekt vorgesehene nachhaltige Holzproduktion.

ZDF manipuliert das Interview mit Dan Guapurá in Guanaré

In der Berichterstattung von ZDF-Frontal wurde Dan Guapurá, Manager von Agroempresas Forestal interviewt, der seit 10 Jahren für die verschiedenen forstwirtschaftlichen Investmentfonds zuständig ist. Nach einer dreistündigen Besichtigung mit einer Journalistin und einem Kameramann, wurden die fachlichen Erklärungen von Dan Guapurá geschnitten und aus dem Kontext gerissen. ZDF-Frontal ging es bei der Berichterstattung nicht um die Zusammenhänge der CO₂-Zertifikate.

"Die Vorgeschichte zu den CO₂-Zertifikaten, was also benötigt wird, damit Emissionsgutschriften herausgegeben werden dürfen, wollte die Journalistin nicht wissen." 

Dan Guapurá

Dan Guapurá versuchte alle Fragen nach bestem Gewissen zu beantworten, um die Prozesse für Emissionsgutschriften zu erklären, weil die Journalistin des ZDF nicht viel über CO₂-Zertifikate wusste. Aus allen Erklärungen wurde nur ein kleiner Teil des Interviews im deutschen Fernsehen gezeigt. "Dabei wurden die Worte geschnitten und aus dem Zusammenhang gerissen. Es wurde etwas ganz anderes gezeigt, als ich gesagt hatte", bestätigt der Manager Dan Guapurá auf Nachfrage. Auch wurde dem Manager des Klimaschutzprojektes nicht mitgeteilt, um welche Art der Berichterstattung es sich handeln würde. Auf die Anfrage, ob er das Interview vor Ausstrahlung sehen dürfte, kam keine Antwort. Ihm wurde schlussendlich nur der Link über die bereits veröffentlichte Berichterstattung zugeschickt. Der Drehort fand auf Wunsch des Kamerateams in Cañas statt, das ein Teilgebiet es umfangreichen Klimaschutzprojektes in Guanaré ist. Ebenso interessierte sich die Journalistin "nicht" für die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und ökologischen Nutzen. Das Endergebnis: Äußerungen wurden zweifelslos gekürzt und geschnitten, damit ein anderes Bild nach der Foodwatch-Agenda entsteht. Die Interpretation des ZDF-Berichts „Zusätzlich ist hier nicht die Klimarettung, sondern der Profit“ ist eine tendenziöse und irreführende Interpretation, die dem zertifizierten Nachweisen der Zusätzlichkeit eklatant widerspricht.

Das Klimaschutzprojekt "Kochöfen in Kumasi" verdrängt Gasherde? 

ZDF-Frontal geht in der Berichterstattung noch dreister vor und behauptet, dass die Kochöfen aus dem Klimaschutzprojekt kein offenes Feuer, sondern Gasherde verdrängen würden. Diese Unterstellung ist irreführend und bewiesen falsch. Gasöfen sind aus Kosten- und Verfügbarkeitsgründen für die meisten "einkommensschwachen" Haushalte in der Region keine wirtschaftliche und praktikable Alternative - einfach nicht bezahlbar. Das gemäß Gold Standard von unabhängigen Auditoren zertifizierte Vergleichsszenario (“Baseline”) berücksichtigt daher maßgeblich das bisherige traditionelle Kochen, in der Regel über offenem Feuer. Der Ausgangswert für den Holzäquivalentverbrauch von 5,46 Tonnen/Haushalt/Jahr wurde unter Verwendung konservativer Werte berechnet. Der verbesserte Kochherd, der im Rahmen dieses Projekts eingeführt wurde und wird, ist wesentlich effizienter als der Basisherd - die offene Kochstelle - und führt zu erheblichen Brennstoffeinsparungen und damit zu einer Verringerung der Emissionen. Dieses Projekt wäre ohne die Finanzierung durch CO₂-Zertifikate nicht durchgeführt worden. Dies wurde mit allen Schlüsselanforderungen für die Zusätzlichkeit, die der Zertifizierungsstandard verlangt, nachgewiesen

Das Kochofen-Projekt in Kumasi (Ghana) ist im international anerkannten Gold Standard registriert. Das Projekt hat zum Ziel, erschwingliche und effiziente Kochöfen zur Verfügung zu stellen. Diese dienen als Ersatz für die bisherigen, traditionellen Kochöfen, bei denen erneuerbare Biomasse (v.a. Holz) verbrannt wird. Gasöfen sind aus guten Gründen nicht Teil des Projektdesigns: Gas ist für die einkommensschwachen Haushalte zu teuer und in den ländlichen Regionen Ghanas kaum verbreitet.

Der Monitoringplan des Kochofen-Projektes in Kumasi (Ghana) schreibt vor, dass jeder direkt verkaufte Ofen anhand seiner eindeutigen ID vom Hersteller bis zum Benutzer zurückverfolgt wird. Dies erfolgt nachweislich, wie dem Prüfbericht der unabhängigen Auditoren Earthood Services Private Limited zu entnehmen ist. Als Zielgruppen werden sowohl einzelne Haushalte wie auch Gemeinden und Kleinunternehmer erfasst, die mehrere Kochöfen beziehen. Über Gemeinden und Kleinunternehmer können stets auch die einzelnen Haushalte zurückverfolgt werden.

Bei den Recherchen schien es ZDF-Frontal nur darum zu gehen, negative Assoziationen hervorzurufen, um von den tatsächlichen Begebenheiten abzulenken. Gas ist für die Menschen in diesen Armutsregionen keine Alternative und nicht bezahlbar. 

Foodwatch bringt mit ZDF-Frontal den Klimaschutz eklatant in Gefahr und nimmt billigend in Kauf, dass engagierte Unternehmen keine Klimaschutzprojekte unterstützen

Wenn die Großkonzerne wie Aldi die nicht vermeidbaren CO₂-Emissionen nicht mehr ausgleichen, um zertifizierte Klimaschutzprojekte zu unterstützen, dann würden weite Teile der Welt wie auf dem Foto aussehen: Eine verbrannte Erde, auf der unsere Kinder keine Zukunft mehr haben. Durch die Klimaschutzprojekte, insbesondere die nachhaltige Waldbewirtschaftung, werden wirtschaftliche und soziale Perspektiven geschaffen und dämmen die Regenwaldabholzung massiv ein. Ginge es nach Foodwatch und ZDF-Frontal, dann würden weitaus größere Regenwaldflächen zerstört werden, dessen Ausmaß sich keiner vorstellen kann. Zudem wird in dem Bericht suggeriert, dass bei der durchgeführten Stichprobe alle Haushalte einen Gasofen hätten. Die Befragung von fünf Haushalten bei einer geplanten Verteilung von 25.000 effizienten Kochöfen kann jedoch nicht als repräsentativ angesehen werden und ist für eine Bewertung des Projekts unzureichend und irreführend. Hier scheint der Journalismus gekonnt Abstriche zu machen. 

Foodwatch und ZDF-Frontal bringen die Klimaschutzprojekte eklatant in Gefahr, suggerieren falsche Tatsachenbehauptungen und bieten einen grundlegenden Nährboden für Verschwörungstheorien. Unsere Redaktion bat ZDF-Frontal um eine Stellungnahme zu ihrer tendenziösen Berichterstattung. Die Antwort: 

"Die Redaktion Frontal hat in der Sache unvoreingenommen, fair und nach den geltenden journalistischen Regeln berichtet."

Christian Rohde / ZDF-Frontal

Tatsache ist aber, dass alle Äußerungen in der Berichterstattung von ZDF-Frontal irreführend und nicht wahrheitsgemäß sind. Ebenso bestätigt Dan Guapurá (Interview), dass seine Aussagen aus dem Kontext gerissen, geschnitten und in falschen Zusammenhängen wiedergegeben wurden. Es dürfte auch nicht verwunderlich sein, dass überwiegend der Foodwatch-Aktivist Manuel Wiemann bei der Recherche von ZDF-Frontal Stellung bezieht. 

Was bedeutet nun klimaneutrales Produkt? - Ein Unternehmen, sowie auch Radio Deine Schlagerwelt, analysiert CO₂-Treiber im Unternehmen, grenzt diese ein und reduziert diese durch klimafreundlichere Maßnahmen. Nur die nicht vermeidbaren Emissionen werden durch zertifizierte und geprüfte Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Durch diese Zusätzlichkeit werden Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt, die neben CO₂-Einsparungen auch kulturelle, soziale und wirtschaftliche Nutzen schaffen, die sonst nicht umgesetzt würden.

Foodwatch lebe von Skandalisierung

Bereits 2010 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen dem Verein Foodwatch und der damaligen Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner (CSU). Aigner kritisierte, Foodwatch lebe von der "Skandalisierung" als Geschäftsmodell. Sie halte "Kampagnen, die ein Klima der Verunsicherung schüren, für bedenklich".

2012 unterlag der Verein vor Gericht gegen den Konzern Unilever. Foodwatch warf Unilever irreführende Werbung vor, weil Unilever behauptet hatte, es gebe keine Hinweise auf mögliche Gesundheitsrisiken der Margarine "Becel pro.activ". Foodwatch verlor den Prozess vor Gericht.

Jetzt kündigt Foodwatch vermehrt dem Klimaschutz den Kampf an und will das Framing "Green-Washing" etablieren. Anstatt mit klimaneutralen Unternehmen und ClimatePartner Ideen zu erörtern, die zu einem besseren Klimaschutz führen, will man nur polarisieren, mit der besten Unterstützung durch das ZDF. 

Hier geht's zum Fakten-Check

https://www.climatepartner.com/de/faktencheck-zu-den-klimaschutzprojekten-guanare-und-kumasi

DEERBRANDS MUSIC & MEDIA UG

Deine Schlagerwelt ist ein exklusives digitales Musikmagazin und das erste klimaneutrale Schlager Radio weltweit. Das Programm bündelt deutschsprachige Musik der Genre Schlager und Deutsch Pop Musik. Zu Gast waren bereits viele Schlagerstars wie Florian Silbereisen, Maite Kelly, Ramon Roselly, Vincent Gross, Andrea Berg oder Eloy de Jong.

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