"Berührungen - Die fühlbar andere Ausstellung" öffnet

Sonderausstellung soll Blinde und Sehbehinderte ansprechen

(lifePR) ( Lichtenstein, )
Am 8. Juli wird im Daetz-Centrum in Lichtenstein die neue Sonderausstellung "Berührungen" im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Der Untertitel "Die fühlbar andere Ausstellung" verweist auf das Anliegen dieser Präsentation. Erstmalig wurde von der Betreiber-GmbH eine Ausstellung konzipiert, die sich gleichermaßen an blinde und sehbehinderte Menschen und an Sehende wendet. Die Kunststücke dürfen und sollen bewusst auch ertastet werden. Die Schirmherrschaft für die Sonderausstellung hat Stephan Pöhler, der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen übernommen. Beginn der Vernissage ist 17:30 Uhr.

Mehr als 30 Skulpturen und Reliefs - ausgewählt von einer externen Jury - erwarten die Besucher. Besonders auf kontrastreiche Arbeiten, Einsatz verschiedener Materialien und Arbeitstechniken wurde seitens der Juroren Wert gelegt. "Berührungen - Die fühlbar andere Ausstellung" ist ab 9. Juli täglich bis 12. September von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

"Unterstützung bei der Konzeption der Sonderschau erhielten wir vor allem durch den Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen e.V. und die Sächsische Blindenschule in Chemnitz", lobt Kathrin Hillig, Geschäftsführerin der Daetz-Centrum Lichtenstein GmbH. "Für unser Team war die Umsetzung unseres Vorhabens eine große Herausforderung. Es gibt viele Dinge zu beachten, die im Vergleich zu früheren Ausstellungen anders umgesetzt werden müssen. Dies beginnt schon bei der Beschilderung der Kunstwerke in Brailleschrift."

Die Ausstellung ist jedoch gleichermaßen für Sehende interessant. Um sich in die Lage blinder und stark sehbehinderter Menschen hineinzuversetzen wurden spezielle Hilfsmittel wie Blindenstöcke und Brillen organisiert. Mit diesen Brillen kann man beispielsweise Alterssehschwäche, Star und durch Diabetes verursachte Sehbeeinträchtigungen simulieren. Außerdem wird es auch Brillen geben, die den Sehsinn temporär komplett einschränken. So kann jeder Gast die Kunstwerke selbst durch erfühlen kennen lernen.

Das Daetz-Centrum hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere barrierefreie Angebote entwickelt. So gibt es Führungen in der Dauerausstellung "Meisterwerke in Holz" in Gebärdensprache, in leichter Sprache und als Blindenführung. Alle Etagen sind für Rollstuhlfahrer ausgelegt. Ein Rollstuhl und ein Rollator stehen für Gäste mit Behinderungen oder ältere Gäste kostenfrei zur Verfügung.

Unterstützt wird das Projekt durch die Landesdirektion Chemnitz, den Kulturraum Vogtland-Zwickau, die Sparkasse Chemnitz und KMZ Kullen-Müller-Zinser sowie durch den Förderverein Daetz-Centrum Lichtenstein e.V.
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