Sonntag, 24. September 2017


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Wirtschaftslage im Mittelstand, Sommer 2012

Stimmung noch gut, aber gedämpfte Geschäftsaussichten unter Baden-Württembergs Mittelständlern

Karlsruhe, (lifePR) - Die pessimistischen Konjunkturaussichten für die kommenden Monate haben auch die Stimmung im regionalen Mittelstand eingetrübt. Dennoch ist die konjunkturelle Lage in Baden-Württemberg immer noch als gut zu bezeichnen. So bewerten knapp zwei Drittel der hiesigen Mittelständler (63,2 Prozent) die aktuelle Geschäftslage mit "sehr gut" oder "gut", im Sommer 2011 hatten allerdings mehr Befragte, nämlich 70,0 Prozent, gute Noten vergeben. Im bundesweiten Vergleich wird die Lage weitaus schlechter beurteilt: Nur 55,3 Prozent bewerteten ihre derzeitige Geschäftssituation mit "gut" oder "sehr gut". Gleichzeitig sind 1,1 Prozent der Mittelständler aus Baden-Württemberg mit der derzeitigen Geschäftslage gar nicht zufrieden (Vorjahr: 5,0 Prozent; Deutschland: 2,7 Prozent).

Die gedämpfte Stimmung im hiesigen Mittelstand hat ihre Ursache auch in schlechteren Umsatzzahlen. Nur noch 41,8 Prozent der Befragten meldeten ein Umsatzplus, nachdem vor einem Jahr noch jeder Zweite (49,6 Prozent) von Umsatzzuwächsen berichtet hatte. 13,2 Prozent der Unternehmen mussten in den zurückliegenden sechs Monaten Umsatzrückgänge hinnehmen (Vorjahr: 9,5 Prozent).

Beschäftigtensaldo gestiegen - Erwartungen weniger zuversichtlich

Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen hat sich hingegen erhöht. 27,5 Prozent der Befragten haben die Mitarbeiterzahl im Verlauf der letzten sechs Monate erhöht. Das ist zwar ein geringerer Wert als im Sommer 2011, als noch 28,7 Prozent der Unternehmen das Personal aufgestockt hatten, allerdings lieferte der regionale Mittelstand per Saldo einen höheren Beschäftigungsbeitrag. Denn nur 3,7 Prozent der hiesigen Unternehmen haben den Personalbestand verringert (Vorjahr: 9,3 Prozent).

Die Umsatzaussichten für die kommenden Monate sind weniger optimistisch als vor einem Jahr. Nur noch knapp ein Drittel der Befragten (29,4 Prozent) rechnet mit steigenden Umsätzen. Vor Jahresfrist hatte sich noch jedes zweite Unternehmen (49,8 Prozent) optimistisch geäußert. Einen Rückgang der Umsätze erwarten diesmal 10,6 Prozent der Unternehmen, nachdem dieser Anteil im Vorjahr bei 7,6 Prozent lag.

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