Dienstag, 21. August 2018


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Regionalem Mittelstand geht die Puste aus

Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand in Baden-Württemberg, Herbst 2012

Karlsruhe, (lifePR) - Nachdem sich die Lage der deutschen Wirtschaft in den vergangenen Monaten eingetrübt hat, scheint auch der hiesige Mittelstand deutlich an Schwung verloren zu haben. Mit 56,9 Prozent zeigt sich zwar immer noch mehr als die Hälfte der Befragten zufrieden mit der derzeitigen Lage. Allerdings hatten sich im vergangenen Herbst noch sieben von zehn Unternehmen (70,9 Prozent) positiv geäußert - ein deutlicher Rückgang. Mit der Geschäftslage unzufrieden sind aktuell 4,4 Prozent der Mittelständler (Vorjahr: 0,7 Prozent).

Die Umsatzentwicklung ist ein Spiegelbild der eingetrübten Stimmungslage im baden-württembergischen Mittelstand: 32,1 Prozent der Befragten steigerten ihren Umsatz. Im Vorjahr verbuchten noch 45,3 Prozent ein Umsatzplus. Gleichzeitig ist der Anteil der Unternehmen gestiegen, die über Umsatzeinbußen klagen: von 11,5 Prozent im Vorjahr auf aktuell 21,0 Prozent.

Nur noch jeder vierte Betrieb (24,0 Prozent) hat im Verlauf der letzten sechs Monate neue Mitarbeiter eingestellt. 13,2 Prozent der Befragten haben Personal abgebaut. Der Beschäftigungsbeitrag des Mittelstandes fällt somit positiv aus. Jedoch ist die Nachfrage nach Personal binnen Jahresfrist gesunken: 2011 stockten noch 37,8 Prozent der Befragten ihre Mitarbeiterzahl auf, während nur 5,8 Prozent Mitarbeiter entlassen hatten.

Umsatzerwartungen eingetrübt - Investitionspläne zeugen von Unsicherheit

Die sinkende Zahl der investitionsfreudigen Betriebe ist ein Indiz für das schwindende Vertrauen in die weitere konjunkturelle Entwicklung. Nur noch 46,7 Prozent der Befragten wird in den kommenden Monaten Geld für Investitionen in die Hand nehmen. Im Vorjahr planten noch 52,0 Prozent der Mittelständler weitere Investitionen.

Ein Viertel der befragten Unternehmen (25,7 Prozent) rechnet mit steigenden Umsätzen in den kommenden Monaten. Umsatzrückgänge befürchtet jeder Sechste (16,4 Prozent). Im vergangenen Herbst waren die hiesigen Mittelständler wesentlich optimistischer, als 28,1 Prozent der Befragten Zuwächse beim Umsatz erwartet hatten und nur jeder Zehnte (10,8 Prozent) ein Umsatzminus erwartete.

Das Eigenkapital wird indessen knapper. Mit drei von zehn Unternehmen (29,5 Prozent) verfügen mehr Betriebe über eine Eigenkapitalquote von unter zehn Prozent als im letzten Jahr, als es nur 26,6 Prozent waren. Gleichzeitig erreichen nur noch 22,8 Prozent der befragten Mittelständler eine Eigenkapitalquote von über 30 Prozent. Im Herbst 2011 lag der Anteil der Betriebe mit einer soliden Kapitalisierung bei 31,1 Prozent.

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