Samstag, 25. November 2017


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Schlaganfall und Herz - Gemeinschaftssymposium beim ESC Congress 2017 am Sonntag, 27. August 2017, von 11:00 bis 12:30 Uhr

Interdisziplinäre Diskussion, von der Patienten profitieren: Schlaganfallexperten der "European Stroke Conference ESC" bei der European Society of Cardiology (ESC) in Barcelona

Berlin/ Barcelona, (lifePR) - Im Zuge der Entwicklung zu neuen Konzepten personalisierter Medizin mit „maßgeschneiderten“, individualisierten Therapien ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Herz-Kreislauf-Spezialisten und Schlaganfallexperten ein wichtiger Schritt. Die traditionelle Kooperation der European Society of Cardiology und der European Stroke Conference – beide ursprünglich zufällig als „ESC“ abgekürzt – zeigt in der übergreifenden fachlichen Auseinandersetzung zum Teil überraschende neue Erkenntnisse für beide medizinischen Bereiche, von denen die Patienten profitieren und die vor allem auch älteren Menschen mit komplexen Komorbiditäten zugutekommen.

Die angeregten Diskussionen beim gemeinsamen Symposium mit Kardiologen auf der „European Stroke Conference“ in Berlin werden beim europäischen Kardiologie Kongress im August in Barcelona fortgeführt, bei dem bekannte Schlaganfallexperten aktuelle Entwicklungen zusammen mit Kardiologen vortragen und zur Diskussion stellen. Dieses wird am 27. August von 11:00 bis 12:30 Uhr unter dem Titel “Diagnosis and management of stroke in specific patient subsets” – Diagnose und Behandlung von Schlaganfällen in bestimmten Patientenuntergruppen – unter dem Vorsitz von Michael G. Hennerici (Mannheim) und J. Gyllenborg (Roskilde, Dänemark) durchgeführt.

Vier Vorträge von zwei Neurologen und zwei Kardiologen widmen sich den kognitiven  Beeinträchtigungen bei Patienten mit Vorhofflimmern, deren Medikation und  Therapie sowie der Vermeidung von Schlaganfallkomplikationen bei kardiovaskulären interventionellen Behandlungsstrategien und der Planung gemeinsamer kardiovaskulären klinischer Studien. Michael Hennerici spricht über „Cognitive impairment in patients with atrial fibrillation“.

Dass auch das Management des Schlaganfalls, der als Komplikation kardiologischer Interventionen auftreten kann, einen kardiologischen Bezug hat, zeigt der Vortrag von Peter Lanzer (Bitterfeld, Germany): „Management of stroke occurring as complication of cardiovascular intervention”.  Besonderheiten und Stimmungsschwankungen nach einem Schlaganfallereignis, das aufgrund einer Herz-Embolie ausgelöst wird, ist ein weiteres fachübergreifendes Thema, das von Julien Bogousslavsky (Montreux, Schweiz) präsentiert wird: “Behavior and mood changes after cardio-embolic stroke”. Im Vortrag von Alexandra J. Lansky (New Haven, USA) werden standardisierte neurologische Endpunkten in klinischen Studien vorgestellt: “Standardised neurologic end-points in clinical trials: Neuro ARC”  – ein weiterer Ansatz für eine fruchtbare Zusammenarbeit der beiden medizinischen Bereiche.

Auch für die Zukunft ist diese nun seit über zehn Jahren geübte Kooperation weiter geplant: Führende Herzspezialisten werden ihre neuen Erkenntnisse für die Schlaganfallbehandlung bei der  nächsten  27. „European Stroke Conference“ vom 11.-13. April 2018 in Athen vortragen, bei der sich die international renommiertesten Wissenschaftler und Fachärzte in allen Bereichen des Schlaganfalls über ihre neuesten Erfahrungen und aktuellen Forschungsergebnisse austauschen.

Aktuelle Informationen zu den  ESC Kongressen  2017 der  „European Society of Cardiology“ gibt es unter www.escardio.org, weitere Informationen zur 27. „European Stroke Conference“ unter www.eurostroke.eu. 

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