Sonntag, 24. September 2017


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Constantin Medien: Q1 2017 geprägt von schwächerem Filmgeschäft

Konzernumsatz mit 111,1 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert / Betriebsergebnis (EBIT) erreicht nach drei Monaten 0,7 Mio. Euro / Erwartungen für Gesamtjahr 2017 unverändert

Ismaning, (lifePR) - Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Constantin Medien-Konzerns waren im ersten Quartal 2017 geprägt von einem schwächeren Filmgeschäft. Im Vorjahr konnten aufgrund des Auswertungsbeginns von „Fack Ju Göhte 2“ und des Starts der TV-Serie „Shadowhunters“ in den USA sehr hohe Erlöse erzielt werden. Für das Gesamtjahr 2017 bestätigt der Vorstand die bisherigen Prognosen für den Constantin Medien-Konzern.

Konzernkennzahlen Q1 2017


Der Konzernumsatz erreichte 111,1 Mio. Euro und lag damit um 27,0 Prozent unter dem hohen Vorjahreswert von 152,1 Mio. Euro. Während die Erlöse im Segment Film deutlich unter Vorjahr blieben (-40,8 Prozent), konnte das Segment Sport den Umsatz um 3,1 Prozent steigern. Das leichte Wachstum ist auf die Bereiche TV und Sportproduktion zurückzuführen. Das Segment Sport- und Event-Marketing erzielte ein leichtes Umsatzplus von 1,5 Prozent.



Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte 0,7 Mio. Euro nach 6,1 Mio. Euro in den ersten drei Monaten 2016. Der Rückgang ist in erster Linie auf das Segment Film (-3,3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum) zurückzuführen. Das Segment Sport weist aufgrund gestiegener Material- und Lizenzkosten einen EBIT-Rückgang um 1,0 Mio. Euro aus, während das Ergebnis bei Sport- und Event-Marketing auf dem hohen Niveau des Vorjahres blieb.



Der Ergebnisanteil Anteilseigner belief sich im ersten Quartal auf -3,1 Mio. Euro nach   -0,7 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.


Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017

Der Vorstand der Constantin Medien AG bestätigt seine bisherige Konzernprognose für das Geschäftsjahr 2017. Gegenwärtig geht er weiterhin von einem Konzernumsatz von 480 Mio. Euro bis 520 Mio. Euro und nach Berücksichtigung der Holding-Kosten sowie der Finanzaufwendungen und Steuern von einem auf die Anteilseigner entfallenden, positiven Konzernergebnis zwischen 0,5 Mio. Euro und 3,5 Mio. Euro aus.

Allerdings bestehen aufgrund des weiter andauernden Streits um die Kontrolle der Gesellschaften des Constantin Medien-Konzerns, der diversen rechtlichen Auseinandersetzungen sowie der Auswirkungen eines möglichen Verkaufs der Geschäftsanteile der Sport1 GmbH und Sport1 Media GmbH eine Reihe von Unsicherheiten. Diese können die Erwartungen an die operative Entwicklung der Segmente und insgesamt die finanziellen Ziele des Konzerns beeinflussen, sind aber zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abschließend quantifizierbar.

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