Energiesparen durch Eigenverbrauch macht Schule

(lifePR) ( Hamburg, )
Seit Kurzem ist das Norbert-Gymnasium im Knechtsteden in der Lage, rund ein Viertel seines Strombedarfs selbst zu decken. Um die hohen Investitionskosten zu umgehen, nutzt die Schule das Solaranlagen-Pachtmodell des Energiedienstleisters RWE. Planung und Installation übernahm der PV-Spezialist Conergy.

Hamburg, 13.10.2014 Das Norbert-Gymnasium im nordrhein-westfälischen Dormagen erzeugt seit wenigen Wochen eigenen Solarstrom. Möglich wurde dies im Rahmen eines Pachtmodells von RWE. Die technische Planung und Umsetzung übernimmt Conergy, führender Anbieter von Photovoltaik-Systemlösungen und -services. Mit diesem Pachtmodell können Betreiber ihr Solarsystem ganz ohne Investitionskosten über eine feste monatliche Gebühr pachten. Das Modell stellt ein attraktives Angebot gerade auch für Schulen und Behörden dar, die oftmals nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, in eigene Anlagen zu investieren. Auch das Norbert-Gymnasium kann mit dem Modell seine Wirtschaftlichkeit ganz ohne hohe Einstiegskosten deutlich steigern.

Auf dem Dach des Gymnasiums mit angeschlossenem Internat wurde auf 1.000 m2 Fläche eine Anlage mit einer Spitzenleistung von 99,45 kW installiert. Mit der Fotovoltaik-Anlage ist es der Schule möglich, zirka 25 Prozent ihres Strombedarfs zu decken und ihren Stromeinkauf um ca. 86.000 kWh/a senken. Lagen die Energiekosten im Jahr 2011 noch bei ungefähr 280.000 Euro, so werden sie in diesem Jahr um voraussichtlich rund 80.000 Euro niedriger ausfallen.

Umweltschutz als Wert

Für das Norbert-Gymnasium war allerdings nicht nur die Steigerung der Wirtschaftlichkeit ein entscheidender Faktor – eine große Rolle spielten auch die Aspekte Umweltschutz und dezentrale Energieversorgung. Bereits 2012 wurde auf dem Schulgelände ein auf Wärmegrundlast ausgerichtetes Blockheizkraftwerk errichtet. Die neue Solaranlage ist ein nächster, konsequenter Schritt für die Schule, die sich den Schutz der Umwelt und den bewussten Umgang mit ihr als zu vermittelnden Wert für ihre gut 1300 Schüler in den Lehrplan geschrieben hat.

Anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme sagte Johann Andreas Werhahn vom Trägerverein der Schule: „Wir haben uns nach intensiven Überlegungen und Beratungen mit RWE dafür entschieden, den erzeugten Solarstom vollständig im eigenen Haus zu nutzen. Dies entspricht den Leitlinien der Schule, denn gleichzeitig tun wir Gutes für die Umwelt.“

Solarenergie lohnt sich

„Wir werden oft gefragt, ob sich eine Solaranlage überhaupt noch lohnt,“ erklärt Anke Johannes, Geschäftsführerin der Conergy Deutschland GmbH. „Selbstverständlich lautet die Antwort: Ja. Neben den Vorteilen für die Umwelt ergeben sich oft signifikante Einsparmöglichkeiten und durch das Pachtmodell von RWE werden auch noch unnötige Anschaffungskosten vermieden. Das trifft genau den Nerv der Zeit. Unternehmen wird auf diese Weise ein umweltbewusstes Handeln ermöglicht, das größtmögliche Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen bietet und langfristige, finanzielle Planungssicherheit erlaubt. Es sind innovative Modelle wie dieses, die dem Markt der Erneuerbaren Energien zeitgemäße Impulse verleihen und das Wachstum in der Zukunft fördern.“

Das Gymnasium bietet ideale Voraussetzungen für den Einsatz einer Solaranlage mit Eigenverbrauch. Die Eignung der Schule wurde durch Conergy geprüft. Die Grundlage bildete die individuelle Verbrauchskurve, die sich im so genannten Stromlastprofil widerspiegelt. Auf dieser Basis wurde die Größe der Anlage so geplant, dass der selbsterzeugte Strom zu einem großen Teil auch selbst genutzt werden kann.

Eine Vorgehensweise, die sich auch für Unternehmen mit hohem Strombedarf am Tage lohnt: nicht selten lassen sich auf diese Weise Eigenverbrauchsquoten um die 70-80 Prozent und damit ein Autarkiegrad von bis zu 30 Prozent für die Kunden erreichen – bei Nutzung des RWE-Pachtmodells sogar völlig ohne Investitionskosten.
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