Samstag, 18. November 2017


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comdirect Neunmonatsergebnis: 72,5 Millionen Euro vor Steuern

Quickborn/Frankfurt am Main, (lifePR) - .


Ergebnisziel für Gesamtjahr 2017 in Höhe von rund 85 Millionen Euro vor Steuern fest im Blick
Wachstum: plus 189 Tausend Kunden und plus 12 Milliarden Euro Kundenvermögen
cominvest: über 150 Millionen Euro angelegte Kundengelder
Nächste Ebene der Sprachsteuerung: comdirect Skill für Amazon Echo Show und comdirect Assistant App für Google Home


Die comdirect Gruppe hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 ein Vorsteuerergebnis in Höhe von 72,5 Millionen Euro erzielt. Der hohe Vorjahreswert (106,9 Millionen Euro) ging zurück auf einen Einmalertrag von rund 41 Millionen Euro vor Steuern aus der Mitgliedschaft bei Visa Europe und deren Integration in die Visa Inc. USA. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern liegt bei 16,3 Prozent (Vorjahr 25,6 Prozent). Ohne den Visa-Sondereffekt liegt das Neunmonatsergebnis vor Steuern um 10 Prozent über Vorjahr. "Mit Blick auf das schwierige Marktumfeld haben wir ein sehr ordentliches Ergebnis erzielt. Das zum Halbjahr verkündete Ergebnisziel für 2017 von 85 Millionen Euro vor Steuern haben wir fest im Blick", sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG. Dies entspricht einer Ziel-Eigenkapitalrendite von rund 14 Prozent. Walter ergänzt: "Strategisch haben wir einen großen Schritt gemacht: Mit der Markteinführung von cominvest haben wir einen besonders einfachen und bequemen Zugang zur Geldanlage für unsere Kunden geschaffen. Wir haben onvista an Bord geholt, und wir haben uns als Vorreiter für Sprachanwendungen im Bereich Finanzinformationen positioniert."

Erste deutsche Bank mit Sprachanwendungen für Amazon Echo und Google Home
Bereits Mitte Mai brachte comdirect als erste Bank in Deutschland einen eigenen Alexa Skill für die Realtime-Abfrage von Börsenkursen mit dem Amazon Echo auf den Markt. Mit der Erweiterung des Skills für den in Kürze auf den deutschen Markt kommenden Amazon Echo Show werden diese Informationen grafisch visualisiert. Auch für den Google Assistant, dem gerade in Deutschland eingeführten Sprachassistenten von Google, bietet comdirect als erste deutsche Bank eine eigene Sprachanwendung mit visualisierten Kursinformationen an. Diese kann über den intelligenten Lautsprecher Google Home oder ein Smartphone abgerufen werden.

Hoher Provisionsüberschuss kompensiert Rückgang beim Zinsüberschuss
Im Neunmonatszeitraum hat die comdirect Gruppe Gesamterträge in Höhe von 277,3 Millionen Euro erwirtschaftet (Vorjahr 298,0 Millionen Euro). Hauptertragssäule ist der Provisionsüberschuss, der mit 181,8 Millionen Euro den Vorjahreswert (159,9 Millionen Euro) um 14 Prozent übertraf. Zum Anstieg trug auch der Erwerb der ehemaligen onvista Gruppe bei. Die Anzahl der B2C-Trades lag im Neunmonatszeitraum 2017 mit 12,3 Millionen 14 Prozent über Vorjahr (10,8 Millionen). Angesichts des anhaltenden Nullzinsumfelds sank der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge von 91,8 Millionen Euro im Vorjahr um 21 Prozent auf 72,7 Millionen Euro. Das sonstige Ergebnis liegt bei 22,8 Millionen Euro. Dieses resultiert im Wesentlichen aus einem positiven Finanzanlageergebnis. Die hohen Stände der Marktindizes wurden genutzt, um Kursgewinne in der Eigenanlage zu realisieren. Im Vorjahr (46,3 Millionen Euro) waren im sonstigen Ergebnis die Erträge aus der Visa-Transaktion enthalten.

Die Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 204,8 Millionen Euro stiegen um 7 Prozent über den Vorjahreswert (191,1 Millionen Euro). Grund für den Anstieg sind die gestiegenen Sach- und Personalaufwendungen durch die Integration von onvista, Kosten für die aktuelle Vertriebskampagne zu cominvest sowie Aufwendungen zur Umsetzung regulatorischer Großprojekte.

Dynamisches Wachstum bei Kundenanzahl und Kundenvermögen
Die Gesamtkundenzahl der comdirect Gruppe kletterte bis zum Ende der ersten neun Monate auf 3,31 Millionen, ein Plus von 189 Tausend. Das betreute Kundenvermögen stieg um 11,9 Milliarden Euro auf den Rekordwert von 87,60 Milliarden Euro. Das Depotvolumen stieg um 8,8 Milliarden Euro auf 66,09 Milliarden Euro. 3,0 Milliarden Euro davon kamen per 3. April 2017 von der onvista bank GmbH. Die Nettomittelzuflüsse in der Gruppe summierten sich auf 5,5 Milliarden Euro (Vorjahr 4,9 Milliarden Euro), davon flossen 3,1 Milliarden Euro in Depots.

Im Geschäftsfeld B2C (comdirect bank AG inkl. Geschäftsbereich onvista bank) erhöhte sich die Kundenzahl seit Jahresbeginn um 175 Tausend auf 2,26 Millionen. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Depots um 167 Tausend auf 1,17 Millionen. 102 Tausend Kunden und Depots davon sind zurückzuführen auf den abgeschlossenen Erwerb der onvista bank GmbH per 3. April 2017. Die Anzahl der Girokonten wuchs um 60 Tausend auf 1,42 Millionen. Das betreute Kundenvermögen kletterte im Neunmonatszeitraum um 10,0 Milliarden Euro auf 56,04 Milliarden Euro, das Depotvolumen um 7,1 Milliarden Euro auf 34,84 Milliarden Euro. 3,0 Milliarden Euro davon kamen per 3. April 2017 von der onvista bank GmbH. Die Nettomittelzuflüsse lagen bei 4,9 Milliarden Euro (Vorjahr 3,3 Milliarden Euro).

Walter dazu: "Die Zahlen belegen: comdirect bleibt auf Wachstumskurs. Die Konten- und Depotanzahl sowie die Assets haben weiter deutlich zugelegt. onvista bank hat trotz der Verschmelzungsphase die Wachstumsdynamik beibehalten. Dies gilt genauso für unseren digitalen Anlageservice cominvest: Seit Start des Angebots im Mai haben Kunden mehr als 150 Millionen Euro über cominvest angelegt." Erst vor kurzem wurde cominvest bei den international anerkannten Efma-Accenture Innovation Awards mit dem Silver Award ausgezeichnet. "Dies zeigt, dass wir mit cominvest eine passende Antwort auf das Niedrigzinsumfeld gefunden haben. Die Zukunft der Geldanlage ist digital", so Walter.

Im Geschäftsfeld B2B (ebase GmbH) stieg die Zahl der betreuten Kunden im Neunmonatszeitraum auf 1,05 Millionen (Jahresende 2016: 1,04 Millionen). Das betreute Kundenvermögen erhöhte sich auf 31,56 Milliarden Euro (Jahresende 2016: 29,75 Milliarden Euro). Die Nettomittelzuflüsse lagen bei 0,6 Milliarden Euro.

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