Videoarbeit Michael Najjars vom 30.08. – 21.09.2008 auf der DISLOCATE08 in Tokio

»netropolis | the invisible city« thematisiert rasante Veränderungen urbaner Geografien

(lifePR) ( Berlin, )
Der Berliner Medienkünstler Michael Najjar nimmt vom 30. August bis 21. September 2008 am interdisziplinären Kunstfestival »DISLOCATE08« in Tokio teil. Das internationale Projekt des Tokioter Ginza Art Lab schafft eine Plattform für Künstler, Wissenschaftler und eine interessierte Öffentlichkeit, um die rasanten Veränderungen der menschlichen Lebensumfelder in der jüngsten Vergangenheit zu diskutieren. Von Michael Najjar wird in Tokio die Videoinstallation »the invisible city« aus der Werkgruppe »netropolis« (2003-2006) gezeigt. Einem breiten internationalen Fachpublikum wurde die Videoarbeit 2006 auf der Architekturbiennale in Venedig zusammen mit Werken von Andreas Gursky, Edward Muybridge, Bill Viola u.a. vorgestellt.

DISLOCATE08
Ginza Art Lab
Yogashi West 2F
7-3-6 Ginza Chuo-ku
Tokyo 104 0016, Japan
Email:
Web: www.dis-locate.net

Insbesondere die industrialisierten Länder durchleben aktuell eine stark beschleunigte Veränderung ihrer Lebensumfelder und urbanen Landschaften. Daraus resultierende mögliche Desorientierungen der Menschen werden durch die rasanten technologischen Veränderungen noch verstärkt. »DISLOCATE08« regt den Austausch über dieses brandaktuelle Phänomen in Workshops, Ausstellungen und Symposien an, um Antworten darauf zu geben, inwieweit sich die Wahrnehmung von Orten verändert. Was veranlasst Akteure, sich mit einem Ort zu befassen und wie gestaltet sich ihr Dialog mit diesen Plätzen?

Michael Najjars Zyklus »netropolis« portraitiert zwölf Megacities aus aller Welt und thematisiert die globale Entwicklung der Großstädte. Mehrere Panoramen einer Stadt wurden aus verschiedenen Blickwinkeln fotografiert. Najjar entwickelte einen digitalen Algorithmus, der die unterschiedlichen Aufnahmen übereinander lagert und sie zu einer komplexen urbanen Landschaft webt. Es entsteht die Stadt als ein vielschichtiges, dreidimensionales Geflecht. »netropolis« zeigt die real erfahrbare Stadt als dichtes Netz von Informationen und Kommunikationsbahnen.

Als Abbild von (digitalem) Kommunikationstransfer wird die Stadt jederzeit und von überall aus begeh- und erlebbar. Diese Sicht auf die Stadt gibt ihr eine völlig neue, mediale Urbanität mit virtuellem Charakter. Rekurrierend auf Fritz Langs Metropolis von 1927 wird netropolis als die Metropolis der Zukunft im digitalen Zeitalter dargestellt. Die Werkgruppe besteht aus zwölf großformatigen Fotoarbeiten, der Videoarbeit »the invisible city« sowie der drei-dimensionalen Bildskulptur »metacity« (www.michaelnajjar.com).
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