Birmingham Museum and Art Gallery (UK) zeigt u.a. mit »netropolis« von Michael Najjar rasante urbane Veränderungen

»Map Games: Dynamics of Change« vom 18. Oktober 2008 bis 4. Januar 2009 in Birmingham

(lifePR) ( Berlin, )
Als einziger deutscher Künstler wird Michael Najjar aus Berlin vom 18. Oktober 2008 bis 4. Januar 2009 auf der Ausstellung »Map Games: Dynamics of Change« in Birmingham, UK, vertreten sein. Nach dem Auftakt der Wanderausstellung in Peking im Juni 2008 wird die Ausstellung vom 18. Oktober 2008 bis 4. Januar 2009 im Birmingham Museum and Art Gallery gezeigt. »Map Games: Dynamics of Change« thematisiert insbesondere am Beispiel Pekings die rasanten Veränderungen von urbanen Landschaften in der jüngsten Vergangenheit. Neben der Arbeit »netropolis | peking« (2003-2006) von Michael Najjar werden u.a. Arbeiten von den Künstlern Sarah Beddington, David Cotterell, Andrea Gotti, Wang Jianwei, Perino & Vele, Varvara Shavrova, Hugo Tilman und Ai Weiwei oder den Architekten Marcella Campa + Duliao Studio, Ma Quingyun und Winy Maas gezeigt. Kuratiert wird das Projekt von Feng Boyi, Monica Piccioni, Rosario Scarpato und Varvara Shavrova und wird organisiert von offiCina, einem italienischen Projekt mit Sitz in Peking. Als weitere Station von »Map Games: Dynamics of Change« ist im Februar 2009 Terni in Italien vorgesehen (www.bmag.org.uk).

»Map Games: Dynamics of Change«
18. Oktober 2008 bis 4. Januar 2009
Birmingham Museum and Art Gallery
Chamberlain Square
Birmingham B3 3DH, United Kingdom
Tel.: +44 (0)121 303 2834
Email: bmag_enquiries@birmingham.gov.uk
Web: www.bmag.org.uk
Private view: Donnerstag, 16. Oktober 2008, 18.00 bis 20.00 Uhr

Insbesondere China erfährt aktuell eine stark beschleunigte Veränderung seiner (urbanen) Landschaften. Daraus folgt, dass geographische Karten (maps) immer wieder neu umgeschrieben werden müssen, damit sie ihre Funktion einer Orientierungshilfe erfüllen. Dieser stetige Flux bewirkt, dass der Mensch sich mental maps erstellt, die auf den Erfahrungen der ständigen Veränderung basieren. Verschiedene Sichtweisen der Stadt werden übereinander gelagert und bilden ein komplexes, ideelles dreidimensionales Gebilde.

»netropolis« portraitiert zwölf Megacities aus aller Welt und thematisiert ihre globale Entwicklung. Mehrere Panoramen einer Stadt werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln mittels Überblendung zu einer urbanen Landschaft verwoben. Sie verwandeln die Stadt in ein vielschichtiges Geflecht. In netropolis zeigt sich die real erfahrbare Stadt als dichtes Netz von Informationen und Kommunikationsbahnen. Als Abbild von (digitalem) Kommunikationstransfer wird die Stadt jederzeit und von überall aus begeh- und erlebbar. Diese Sicht auf die Stadt gibt ihr eine völlig neue, mediale Urbanität mit virtuellem Charakter.

Rekurrierend auf Fritz Langs Metropolis von 1927 wird »netropolis« als die Metropolis der Zukunft im digitalen Zeitalter gezeigt. Die Werkgruppe aus zwölf großformatigen Fotoarbeiten ist ergänzt durch eine Videoarbeit sowie eine drei-dimensionale Bildskulptur (www.michaelnajjar.com).
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