Colliers International: Berliner Bürovermietungsmarkt nimmt Kurs auf Rekordergebnis

(lifePR) ( Stuttgart, )


Flächenumsatz im Vorjahresvergleich nochmals um 26 Prozent übertroffen


Signifikanter Anstieg der Spitzenmiete auf 29,20 Euro pro Quadratmeter


Leerstandsquote bei kritischen 2,7 Prozent angekommen


Binnen Jahresfrist könnte 900.000-Quadratmeter-Marke erreicht werden, was einem historischen Rekord entspricht



Der Berliner Bürovermietungsmarkt lässt nach Angaben von Colliers International für das Gesamtjahr 2017 einen neuen Jahresrekord erwarten. Trotz des stark limitierten Flächenangebots wurde im ersten Halbjahr mit 437.000 Quadratmeter neu vermieteter Bürofläche das Vorjahresergebnis erneut um 26 Prozent übertroffen. Berlin katapultiert sich damit klar auf die Spitzenposition der gefragtesten Bürostandorte deutschlandweit. Der mit Abstand größte Abschluss wurde im zweiten Quartal im Teilmarkt Mediaspree registriert. Hier sicherte sich Zalando im ehemaligen Galeria Kaufhof weitere 42.500 Quadratmeter Bürofläche. Insgesamt wurde das herausragende Umsatzergebnis im bisherigen Jahresverlauf durch eine Reihe von großvolumigen Vermietungsabschlüssen jenseits der 5.000-Quadratmeter-Marke bestimmt.

Marcus Lehmann, Head of Office Letting Berlin bei Colliers International: „Die ungebrochen hohe Nachfrage auf dem Berliner Bürovermietungsmarkt sorgte in den vergangenen 12 Monaten geradezu für eine Mietexplosion. Lag die Spitzenmiete zur Jahreshälfte des Vorjahres bei 25,30 Euro pro Quadratmeter, kletterte sie um mehr als 15 Prozent auf aktuell 29,20 Euro pro Quadratmeter. Damit behauptet sich Berlin im deutschlandweiten Vergleich an dritter Stelle der teuersten Bürostandorte hinter Frankfurt und München. Verantwortlich dafür zeichnet eine Vielzahl hochpreisiger Abschlüsse in den Toplagen der City Ost sowie am Potsdamer Platz. Rund 40 neue Mietverträge wurden im höchsten Preissegment über 20,00 Euro pro Quadratmeter abgeschlossen.“

Angesichts der weiter steigenden Nachfrage in Verbindung mit einem moderaten Neubauvolumen in den kommenden Jahren ist die Leerstandsquote deutlich unter die Drei-Prozent-Marke gerutscht und liegt aktuell bei 2,7 Prozent. Wir stehen in der Bundeshauptstadt vor einer Vollvermietung, selbst der spekulative Neubau wird der ungebrochen hohen Flächennachfrage in keiner Weise gerecht. Selbst Gesuche im kleinen Flächensegment sind, nicht nur in den begehrten Innenstadtlagen, kaum noch zu realisieren.

„Angesichts des überdurchschnittlichen Jahresauftaktes und der weiter wachsenden Anziehungskraft Berlins, gehen wir von einem Rekordergebnis für das Gesamtjahr 2017 aus. Künftige Büronutzer sind zunehmend bereit, auch höhere Mietpreise als noch im Vorjahr zu zahlen. Insbesondere wegen des kontinuierlichen Wirtschaftswachstums sowie einer gefüllten Pipeline zahlreicher großvolumiger Vermietungen können wir durchaus davon ausgehen, dass erstmalig die 900.000-Quadratmeter-Marke geknackt wird“, fasst Lehmann seine Erwartungen für das Gesamtjahr 2017 zusammen. 
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