Dienstag, 23. Januar 2018


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Kurzfilmwettbewerb Bayern 2030: Sechs Projekte erhalten Produktionskostenzuschuss in Höhe von insgesamt 111.000 Euro

München, (lifePR) - Der Kurzfilmwettbewerb "Bayern 2030" geht in die nächste Runde. Die Jury hat sechs Projekte ausgewählt, die einen Produktionskostenzuschuss erhalten. Überreicht hat die Schecks Medienministerin Ilse Aigner gestern mittag auf dem Empfang des FFF im Rahmen des Münchner Filmfests.

Nächstes Jahr werden in Bayern zwei große Jubiläen gewürdigt: Am 26. Mai 2018 jährt sich der Erlass der ersten bayerischen Verfassung zum 200. Mal. Am 8. November 2018 feiert der Freistaat Bayern seinen 100. Geburtstag. Zu diesem Anlass hat der FFF Bayern einen vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie geförderten Wettbewerb für junge Filmschaffende ausgeschrieben. Gefragt waren Zukunftsvisionen, die in einem 3- bis 6-minütigen Film dargestellt werden.

Aus den Einreichungen hat die Jury sechs Projekte ausgewählt, die nun mit einem Produktionskostenzuschuss realisiert werden. Die Jury bildeten Dirk von Gehlen, Dr. Sabine Jarothe, Matthias Leitner, Bettina Reitz, Prof. Dr. Klaus Schaefer, Maxi Schafroth und Hans Steinbichler.

Die sechs Projekte im Überblick:

Am Draht der Zeit
Exerimentelles Drama
Produktion: Poison, Berlin
Drehbuch und Regie: Saralisa Volm
Auf abstrakte und experimentelle Weise beschäftigt sich der Kurzfilm mit den Gegensätzen, die Bayern ausmachen: brachiale Natur und Technologiestandort, Innovationskraft und Tradition, Industrie und Kunst.
FFF-Produktionskostenzuschuss: 20.000 Euro

Das Beste jetzt - Klassenfahrt in die Zukunft
Komödie
Produktion: Josephine Ehlert mit Firstgrade, Butzbach
Drehbuch und Regie: Josephine Ehlert
Annas Klasse fährt auf Klassenfahrt in die Zukunft. Was wird das kosten? Was müssen die Eltern für die Kinder alles einpacken? Die Erwachsenen sind offenbar gestresst von der Zukunft. Anna aber weiß ganz genau, was sie mitnehmen muss.
FFF-Produktionskostenzuschuss: 20.000 Euro

Chloé
Abenteuer/ Cyper-Thriller
Produktion: Open Window Film, Berlin
Drehbuch: Ina Geraldine Guy, Inigo Westmeier
Regie: Inigo Westmeier
Die Starjournalistin Chloé musste in die Abgeschiedenheit der Berge fliehen, um dem Wahnsinn der bis ins Detail vernetzten Konsumwelt zu entkommen. Jetzt kehrt sie zurück, um die Menschheit von diesem Wahnsinn zu befreien.
FFF-Produktionskostenzuschuss: 20.000 Euro

Frei
Satire
Produktion: Nigia-Film, München
Drehbuch und Regie: Georgia Stahl
Anna und Emil sind beide Individualisten. In einer bayerisch-orwellschen Freizeitdiktatur verlieben sie sich ineinander und proben den Aufstand.
FFF-Produktionskostenzuschuss: 20.000 Euro

Klimawandel
Komödie
Produktion: Ceres Film und Fernsehen, München
Drehbuch und Regie: Lukas Baier
Mais-Bauer Franz möchte angesichts des Klimawandels seinen Betrieb auf Orangenanbau umstellen. Bei seinem Weg ins Landwirtschaftsministerium muss er jedoch feststellen, dass sein Plan aus unerwarteten Gründen zu scheitern droht.
FFF-Produktionskostenzuschuss: 20.000 Euro

Routine ist das halbe Leben
Thriller, SciFi
Produktion: Max Scherer, München
Drehbuch: Max Scherer, Philipp Link
Regie: Max Scherer
Die Welt wird automatisiert. Aber vereinfachen Algorithmen wirklich unser Leben? Ab wann übernimmt der Algorithmus die Kontrolle? Und was passiert, wenn man sich querstellt und mit der "schönen neuen Welt" bricht?
FFF-Produktionskostenzuschuss: 11.250 Euro

Mit dem Produktionskostenzuschuss werden die Filmemacherinnen und Filmemacher diese sechs Kurzfilme realisieren. Im März 2018 entscheidet die Jury nach der Sichtung der fertigen Filme über die besten drei, die mit weiteren Preisgeldern in Höhe von insgesamt 18.000 Euro ausgezeichnet werden. Staatsministerin Ilse Aigner wird die drei Gewinnerfilme am 21. März 2018 prämieren.

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