Dienstag, 17. Oktober 2017


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Neuartige Darstellung der kommunalen Einfahrtregelungen - Climate Company® verschafft Autofahrern die Übersicht

Umweltzonen- und Plakettenchaos in Deutschland ab Januar 2010

Berlin - Deutschland, (lifePR) - Obwohl die neue schwarz-gelbe Regierung für eine bundesweite Überprüfung der über 30 Umweltzonen eintritt und diese überall da lockern will, "wo die Einschränkungen in keinem vernünftigen Verhältnis zur erzielten Feinstaubreduzierung stehen", halten alle Städte die bisher eine Umweltzone eingerichtet haben, an der Einführung der zweiten oder sogar der dritten Stufe der Umweltzone fest.

Heilloses Durcheinander in Deutschland

Allerdings geschieht dies nicht einheitlich in Deutschland, sondern zu verschiedenen Terminen in unterschiedlichen Stufen. So führt z. B. eine Stadt wie Bremen zum 01.01.2010 das Fahrverbot nur für rote Plaketten ein, gelbe dürfen noch fahren. Hannover hat diesen Schritt bereits zum 01.01.2009 umgesetzt und lässt nun zum 01.01.2010 auch schon Autofahrer mit roten Plaketten nicht mehr einfahren. Berlin wiederum macht es noch anders und verbietet die Einfahrt in die Umweltzone für rote und gelbe Plaketten zusammen zum 01.01.2010. Andere Städte wählen andere, verschiedenartige Termine, wie z. B. Stuttgart, wo erst zum Juli 2010 die roten Plaketten verbannt werden oder Münster, wo die Umweltzone erst zum 01.01.2010 eingeführt wird und damit die rote Plakette zum Start schon gar nicht mehr hereinkommt.

Über 50 bestehende, bevorstehende und geplante Umweltzonen in Deutschland, die zu verschiedenen Terminen jeweils verschiedene Farben von Plaketten zulassen oder die Einfahrt verwehren und dies auch noch auf verschiedene Arten (nur eine Farbe oder gleich zwei Farben raus) tun, führen zu einem heillosen Durcheinander nicht nur für deutsche Autofahrer, sondern auch für den europäischen Wirtschaftsverkehr und alle ausländischen Autotouristen.

Übersichtskarte fürs Handschuhfach

Aus diesem Grunde hat nun Climate Company® auf seinem Internetportal www.umwelt-plakette.de eine völlig neue Übersicht über die komplexe Situation geschaffen, die es jedem deutschen und ausländischen Autofahrer erlaubt, die Übersicht zu behalten. Diese auch als PDF ausdruckbare Übersicht auf nur einem Blatt Papier ist also auch ideal für das Handschuhfach geeignet.

"Gnadenfrist" für gelbe Plaketten

Als ob dieses Chaos noch nicht ausreichend wäre, kann und wird durch verschiedene Städte nun auch in einigen Fällen eine jeweilige kommunale "Gnadenregelung" für gelbe Plaketten eingeführt: Fahr­­zeuge, die nur eine gelbe Plakette haben und bei denen eine Nachrüstung mit einem Partikelfilter nicht möglich ist, bzw. deren Hersteller keinen Partikelfilter anbietet, haben demzufolge in einzelnen Städten die Möglichkeit, über eine allgemein als "Gnadenfrist­regelung" bezeichnete, beschränkt gültige Ausnahmegenehmigung für 12 Monate zu beantragen und zu erhalten. Vorraussetzung ist allerdings, dass das Fahrzeug bereits die gelbe Plakette hat und eine so genannte "Nicht-Nachrüstbarkeits-Bescheinigung" vorgelegt werden kann. Diese kann bei TÜV oder bei Dekra erworben werden und kostet zwischen 50 und 75 Euro. Nach 12 Monaten ist dann aber endgültig Schluss.

Laut Benjamin Hoff, Staatssekretär in der Senatsverwaltung Berlin sind die Einfahrverbote für Fahrzeuge mit gelben und roten Plaketten in die Umweltzonen auch dadurch begründet, dass damit die strengen EU-Grenzwerte für Stickstoffdioxid, die nun ab 2010 einzuhalten sind, eingehalten werden können. Mit der Verbannung der gelben und roten Plaketten sinke also nicht nur der Feinstaubanteil weiter, sondern es werde auch schon nennenswert der Anteil an Stickstoffdioxid reduziert.

Allein in Berlin sind laut Senatsverwaltung vom Fahrverbot ca. 110.000 Dieselfahrzeuge betroffen. Gut 70% der Betroffenen haben jedoch noch die Möglichkeit, ihr Fahrzeug mit einem Rußpartikelfilter nachzurüsten, um die begehrte grüne Plakette zu erhalten. Das Nachrüsten ist abhängig vom Fahrzeugtyp und kostet zwischen 400€ und 1700€.

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