Nackte Tatsachen in der KunstWandelhalle

Bad Elster zeigt Wanderausstellung zur Badekultur in Ost & West

(lifePR) ( Bad Elster, )
Am vergangenen Sonntag wurde im Zuge einer Vernissage die Wanderausstellung »Nackte Tatsachen: Baden in Ost & West« der Römertherme Zülpich in der KunstWandelhalle Bad Elster eröffnet. In Kooperation mit dem Museum für Badekultur der Römerthermen in Zülpich zeigt dabei die KunstWandelhalle Bad Elster eine sehenswerte Ausstellung über die kulturgeschichtliche Entwicklung der Freikörperkultur auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze.

„Quasi als Verbindung vom Jubiläumsjahr des Mauerfalls zum Jubiläumsjahr von 30 Jahren Deutsche Einheit zeigt diese Ausstellung, dass sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten nicht nur in politischen oder wirtschaftlichen Bereichen, sondern auch im sozialen Umfeld der damaligen Zeit widerspiegelten“ erklärt die Ausstellungskoordinatorin Ute Gallert von der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft. Auf der einen Seite der Grenze packte man die Badehose ein und fuhr mit dem VW Käfer an die italienische Riviera, auf der anderen Seite ließ man die Badehose zu Hause und fuhr mit dem Trabant nach Rügen. Diese Wanderausstellung thematisiert einerseits den Umgang mit der FKK-Praxis in Ost- und Westdeutschland und andererseits die unterschiedlichen Entwicklungen in der öffentlichen und privaten Badekultur. Welche Hygieneprodukte verwendeten beispielsweise die Menschen in beiden Staaten und wie unterschieden sich die Badezimmer? Das Modell eines DDR-Badezimmers gibt einen Einblick in ostdeutsche Lebenswelten und ein »öffentlicher Badebereich« zeigt die abwechslungsreiche Bademode und beleuchtet so die Freikörperkultur in all ihren Facetten. „Im Zusammenhang mit der wiederhergestellten deutschen Einheit stellt sich selbst nach 30 Jahren gelegentlich die Frage, was nach dem Zusammenschmelzen der gesellschaftlichen Ordnungen von der politischen Kultur der einstigen deutschen Teilstaaten noch bleibt und wie lange der Prozess der Angleichung dieser beiden Teilkulturen dauern wird“ resümiert Gallert und fügt hinzu: „Diese Ausstellung bietet die schöne Möglichkeit, den Prozess hier beispielhaft, zeitgeschichtlich zu erkunden.“

Diese interessante Ausstellung in der KunstWandelhalle inmitten der Königlichen Anlagen Bad Elsters kann nun noch bis 9. Februar 2020 jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 17.30 Uhr sowie an den Wochenenden und an Feiertagen zusätzlich von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen in der KunstWandelhalle Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. www.kunstwandelhalle.de
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