Sonntag, 19. Februar 2017


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Virginia: Gedenktage im Herbst

Die junge, bewegte Geschichte des US-Ostküstenstaates wird mit einer Vielzahl von Veranstaltungen deutlich / Rückblick auf Bürgerkrieg

(lifePR) (Alsbach, ) Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg von 1861 bis 1865 starben 550.000 Soldaten. Das war ein Fünftel der damaligen Gesamtbevölkerung. Schlachtfelder und Orte entscheidender Seeschlachten sind heute Mahnmal und Ausflugsziel zugleich, darunter Namen wie Gettysburg, Cedar Mountain und Hampton Roads in Virginia. Der auf Traditionen und sein historisches Erbe bedachte Ostküstenstaat gedenkt den Gefallenen mit einer Reihe von Veranstaltungen. Sie lehren Besucher die die US-Geschichte und vermitteln einen Einruck von amerikanischem Patriotismus. Hinzu kommen jährliche Gedenktage wie "Veterans Day" am 11. November.

So steigt in Petersburg vom 17. - 19. Oktober im "Pamplin Historical Park & The National Museum of the Civil War Soldiers" das Symposium "Civil War on the Water" mit Vorträgen namhafter Bürgerkriegs-Historiker und Autoren, die ihre Bücher signieren. Zu den Themen gehört unter anderem die Schlacht zwischen den Kriegsschiffen "USS Monitor und der CSS Virginia" (www.pamplinpark.org).

Am 11. November jährt sich zum 90. Mal das Ende des 1. Weltkriegs. 20 Jahre später wurde dieser Tag als "Veterans Day" ins Leben gerufen und ehrt heute amerikanische Veteranen aller Kriege. Veranstaltungen zum "Veterans Day" finden in Virginia unter anderem in Bedford, Haymarket, Montpelier Station, Mount Vernon und Newport News statt. In Haymarket zum Beispiel grüßt das Weingut "Winery at la Grange" in einer Weinprobe die "tapferen Männer und Frauen, die unserem Land gedient haben". Montpelier Station gewährt zum "Veterans Day at James Madison's Montpelier" allen ehemaligen und aktiven Angehörigen von US-Armeen freien Eintritt (www.montpelier.org). Gleiches gilt auch in Mount Vernon, Plantage und Wohnsitz des 1. US-Präsidenten George Washington, wo unter anderem ein "Patriotic Community Concert" und eine Kranzniederlegung der "Söhne und Töchter der Amerikanischen Revolution" auf dem Programm stehen (www.mountvernon.org).

In Newport News steht das Kriegsmuseum am 11. November unter dem Motto "Veterans Day Celebration at the Virginia War Museum". Eingeladen wird zu Ehren von Männern und Frauen, die ihren Wehrdienst geleistet haben. Nach der Zeremonie sind die Zuschauer aufgefordert, sich im Kriegsmuseum über das militärische Erbe Amerikas zu informieren. Militärisches wird in Newport News zudem am 6. Dezember hoch gehalten. Während der "Holiday Militaria Show" im Virginia War Museum werden Gegenstände wie Uniformen, Rangabzeichen und Zubehör gehandelt.

Auch zu Weihnachten gedenkt man Kriegszeiten. In Alexandria steigt am 13. Dezember im Fort Ward Museum die Veranstaltung "Civil War Christmas in Camp" unter Teilnahme eines "patriotischen Weihnachtsmanns". Hinzu kommen geführte Touren durch das Museum und historische Plätze (www.fortward.org). In Williamsburg ergänzen zur Feier von "A Colonial Christmas" Berichte über Weihnacht und Winter während der Amerikanischen Revolution die Feierlichkeiten mit Schwerpunkt Englische Weihnachtsbräuche in 17. Jahrhundert.

"A Colonial Christmas" geht vom 20. Dezember 2008 bis 4. Januar 2009 (www.historyisfun.org).

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