lifePR
Pressemitteilung BoxID: 292138 (bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.)
  • bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.
  • Fränkische Straße 2
  • 53229 Bonn
  • https://www.bvse.de/
  • Ansprechpartner
  • Jörg Lacher
  • +49 (228) 98849-27

IFAT 2012: bvse und BMU mit Fokus auf Altgeräte-Recycling

Gemeinsame Veranstaltung am 8. Mai

(lifePR) (Bonn, ) Alljährlich landen in Deutschland immer noch zu große Mengen an Elektrokleingeräten in der Mülltonne statt in zertifizierten Recyclinganlagen. Die Verschwendung dieses Wertstoffpotentials darf sich die Bundesrepublik als rohstoffarmes Land nicht länger leisten.

Mit dem ElektroG wurden vor sieben Jahren die Grundlagen für eine recyclingorientierte Umsetzung der abfallwirtschaftlichen Produktverantwortung geschaffen. Die aktuelle Novelle der WEEE-Richtlinie setzt ein wichtiges Signal für eine noch intensivere Nutzung von Altgeräten. Ihre Umsetzung kann auch in Deutschland für einen echten Fortschritt sorgen. Deshalb legen der bvse - Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit einer gemeinsamen Veranstaltung bei der IFAT einen Schwerpunkt auf die Sicherung von Ressourcen und das Recycling der werthaltigen Altgeräte.

Elektro(nik)-Altgeräte - Ressourcen sichern, hochwertiges Recycling stärken
Eine Veranstaltung von bvse und BMU
Dienstag, 8. Mai 2012, 12:30-14:00 Uhr
IFAT München, Forum C1

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock stellt Anette van Dillen vom Referat Branchenbezogene Produktverantwortung des BMU die Inhalte und Ziele der WEEE 2012 vor. Ullrich Didszun, bvse-Vizepräsident und Vorsitzender des Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling, erläutert, wie aus Sicht der Recyclingbranche die Kreislaufwirtschaft ausgebaut und das Recycling optimiert werden kann.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit Experten aus Politik, Verbänden und Wirtschaft zum Thema "Altgeräte zwischen Ökonomie und Ökologie" geht es vor allem um die Ausgestaltung des neuen ElektroG und dabei insbesondere um die zukünftige Rolle von Recyclingwirtschaft, Kommunen, Handel und Herstellern bei der Sammlung und Verwertung von Altgeräten, die Ausgestaltung verbrauchernaher Sammelsysteme und die Bekämpfung illegaler Exporte.

Es diskutieren Otmar Frey (Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie, ZVEI), Alexander Goldberg, (Elektro-Altgeräte Register, Stiftung ear), Dr. Heike Buschhorn (Bundesratsbeauftragte zur WEEE-Richtlinie), Ullrich Didszun (bvse) sowie Anton Pirkl (Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land). Die Moderation übernimmt Dr. Thomas Rummler, Leiter der Unterabteilung Abfallwirtschaft im BMU.

Mehr über die Präsenz des bvse und seiner Mitaussteller bei der IFAT erfahren Sie demnächst auf www.bvse.de